Dagmar Wöhrl fand den Geschmack von Laori-Gin nicht überzeugend.
Dagmar Wöhrl fand den Geschmack von Laori-Gin nicht überzeugend.TVNOW / Bernd-Michael Maurer

"Ungenießbar!": Laori-Gründer erleben bei "Höhle der Löwen" den absoluten Flop

06.05.2021, 17:06

Es gibt Top-Produkte und es gibt Flop-Produkte – und es gibt solche Startups bei denen wirklich alles stimmt. Folge 7 von "Die Höhle der Löwen" war eine echte Wundertüte, denn es war von alledem etwas dabei.

Am Schlechtesten haben jedoch Laori-Gründer Christian Zimmermann (30) und Stella Strüfling (34) abgeschnitten. Ihr alkoholfreier Gin kam bei den Löwen überhaupt nicht gut an. Nicht nur, dass sie keinen Deal bekamen – Georg Kofler hielt das Produkt pur gar für "ungenießbar". Einen echten Hit brachten stattdessen die Erfinder des UV-Bodyguards in die "Höhle der Löwen".

Den größten Coup aber landete Michael Heide: Mit seiner bodenständigen Art und einer Revolution der Tapezierbürste überzeugte er die Investoren derart, dass Nils Glagau dem Gründer gar ein Grundstück mit Haus versprach.

UV-Bodyguard macht Sonnenbaden sicher

Julian Meyer-Arne (47) und Annette Barth (49) haben vier Jahre lang an ihrem UV-Assistenten getüftelt.
Julian Meyer-Arne (47) und Annette Barth (49) haben vier Jahre lang an ihrem UV-Assistenten getüftelt.Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius / Ajuma

Egal ob heller Hauttyp oder dunkler Hauttyp, einen Sonnenbrand hat sich so gut wieder jede Person schon einmal geholt. Mit jedem Sonnenbrand steigt aber auch das Risiko auf Hautkrebs. Annette Barth (49) und Julian Meyer-Arnek (47) haben mit ihrem UV-Bodyguard einen kleinen Assistenten entwickelt, der Menschen helfen soll, den Punkt abzupassen, an dem die Sonne einem gefährlich werden kann.

"Der UV-Bodyguard ist das erste tragbare UV-Messgerät, das kontinuierlich die Strahlung misst und aktiv vor Sonnenbrand warnt", stellten die Gründer das kleine Gerät vor, das sich sowohl an den Rucksack klemmen als auch um das Handgelenk tragen lässt. Eine Vibration am Smartphone dient als Frühwarnsystem vor zu viel aber auch vor zu wenig Sonne und Vitamin-D-Mangel.

Dass Hautkrebs ein verbreitetes Thema ist, zeigten die Erfahrungen in der Runde. Judith Williams berichtete von ihrer jüngeren Schwester, die an Hautkrebs erkrankt war. Und auch Carsten Maschmeyer selbst hat Erfahrung mit der Krankheit gemacht. Auch einer seiner Söhne hatte schwarzen Hautkrebs.

"Das war für die Familie keine schöne Zeit", gab Maschmeyer in der Sendung offen zu.

Der UV-Bodyguard war ein Investment wert, sowohl für Carsten Maschmeyer als auch für Nils Glagau. Gemeinsam unterbreiteten Sie ein Angebot: 110.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. Obwohl der Prozentsatz der Anteile zehn Prozent über der Erwartung der Gründer lag überlegten diese nicht lange und gingen den Deal ein.

Laori: Alkoholfreier Gin, der nicht wie Gin schmeckt

Mit einer Blindtestung wollten die Laori-Gründer die Investoren überzeugen.
Mit einer Blindtestung wollten die Laori-Gründer die Investoren überzeugen.TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Viel Hype um nichts – so könnte man dagegen den Auftritt von Christian Zimmermann (30) und Stella Strüfling (34) in der Vox-Sendung zusammenfassen. Für ihr Startup Laori erhofften Sie sich von den Löwen 175.000 Euro und boten dafür 15 Prozent ihres Unternehmens an.

Selbstbewusst erklärte Stella Strüfling: "Laori ist die erste alkoholfreie Alternative zu Gin, die wie Gin schmeckt und genauso riecht." Katerfrei, vegan, zuckerfrei, ohne unnötige Aromastoffe und kalorienarm – die Liste an Vorteilen, die das Produkt bietet, war lang.

Das Problem jedoch war der Geschmack. "Das schmeckt nicht nach Gin Tonic, seid mir nicht böse", urteilte Georg Kofler, nachdem er seinen ersten alkoholfreien Gin Tonic mit Laori probiert hatte. Ein Schluck des puren Getränks ließ seine Kritik sogar noch härter ausfallen.

"Lasst das nie jemanden pur trinken", warnte Kofler, "das ist ungenießbar pur."

Ein Produkt, das wie Gin schmecken soll, nicht wie Gin schmeckt und im Verkauf 24,90 Euro kosten soll? Das überzeugte keinen Löwen. Trotz heftiger Kritik blieben die Gründer bis zum Schluss cool. Einen Deal brachten sie dennoch nicht nach Hause. Laut einem "Bild"-Bericht konnten die beiden jedoch nach der Sendung einen externen Geldgeber für sich gewinnen, der einen sechsstelligen Betrag in das junge Unternehmen investiert.

SmartQ: Gründer überzeugt auf ganzer Linie

Michael Heide hat alles auf eine Karte gesetzt: auf seine Tapezierbürste.
Michael Heide hat alles auf eine Karte gesetzt: auf seine Tapezierbürste.TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Gründer Michael Heide (51) zeigte im Gegensatz zu den Laori-Gründern in der Vox-Sendung, dass das Produkt nicht immer sexy sein muss, um in der "Höhle der Löwen" erfolgreich zu sein. Der selbstständige Maler hat die gute alte Tapezierbürste revolutioniert und die Investoren damit regelrecht vom Hocker gehauen.

Er präsentierte den Löwen mit SmartQ "die cleverste Tapezierbürste der Welt", handlich, ergonomisch, praktisch, leicht und sicher. Die Löwen waren sofort überzeugt. Und das nicht nur vom Produkt des Gründers. Dessen bodenständige Präsentation und auch seine Lebensgeschichte haben die Gründer offenbar am rechten Fleck gepackt.

Michael Heide verzichtete gemeinsam mit seiner Frau auf ein Eigenheim, um sich den Traum von der Tapezierbürste zu erfüllen. Nils Glagau machte sich dieses Wissen zunutze. Er versprach dem Gründer kurzerhand ein riesengroßes Grundstück mit Haus.

Auch Dagmar Wöhrl wollte als Partnerin von Michael Heide mit SmartQ durchstarten. Doch auch Ralf Dümmel hatte Interesse an dem Tapezierbürsten-Startup. Alle drei Löwen boten die gewünschten 40.000 Euro für 15 Prozent Firmenanteil.

Dass zu einem bodenständigen Gründer auch ein bodenständiges Angebot am besten passt zeigte die Reaktion von Michael Heide: Er nahm das Angebot von Ralf Dümmel an – und obendrein waren ihm die Herzen aller Löwen sicher.

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