Jörg Knör in der Garage
Jörg Knör im Clinch mit Sam Dylanbild: SAT.1
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Zoff bei "Promi Big Brother": Bewohner verbünden sich gegen Jörg Knör

29.11.2022, 10:08

Endlich Zoff bei "Promi Big Brother". Seit Tagen versucht die Produktion, immer neue Zwietracht zu säen und Konfrontationen zu befeuern, der flotte Ortswechsel zwischen Dachboden, Loft und Garage machte das aber fast unmöglich. Der Dachboden wurde inzwischen von Seiten Sat.1 im Prinzip kommentarlos geschlossen. Vermutlich waren es schlicht zu viele Schauplätze, um da noch irgendwas Brauchbares zusammenzuschneiden.

Sam und das doppelte Jörgchen

Nun aber hieß es endlich "Let's fetz", denn Sam Dylan traf auf das doppelte Jörgchen. Sowohl Jörg Knör als auch Jörg Dahlmann hatten sich über den Influencer beschwert. Dahlmann mopperte, der 31-Jährige hätte sich während zwei Begebenheiten nicht für seine Freundlichkeit bedankt und das sei jetzt aber wirklich ein absolutes No-Go. Im Kern hat der Fußballkommentator da auch Recht: Sich zu bedanken und andere Menschen wertzuschätzen, ist eine Tugend, die immer mehr abhandenkommt, dabei das Miteinander jedoch stets bereichert. Es gehört einfach dazu, sich zu bedanken. Sieht Sam allerdings nicht ganz so.

"Natürlich sage ich mal danke", verteidigte er sich im Stuhlkreis gegenüber Jörg zunächst. Der Videobeweis, der offenbarte, dass die Aussage "Ich sage immer danke" eine Lüge ist, ließ er nicht gelten. "Ja, dann hab ich's vergessen, als ob wir jetzt nicht andere Probleme haben", ereiferte sich der Influencer. Nun ja, so viele Probleme gibt's momentan sonst eigentlich nicht, denn "Promi Big Brother" kommt so gar nicht in Fahrt. Die einen langweilen sich im Loft, die anderen hocken in der Garage aufeinander und produzieren da leider auch nicht gerade viel Sehenswertes. Von daher kann man den beiden Jörgs ja fast dankbar für diesen Disput sein, in dem Sam sich nur allzu gern hochspult.

Talk über Tote

"Ich bin immer so emotional", gab Sam zu und ging dann auf Jörg Knör los. Von ihm sei er besonders getroffen und verletzt worden. Der Vorwurf Jörgs: Sam würde einfach nur da sein, sich aber nicht engagieren. Und sofort startete die alte Leier von den toten Menschen, über die Jörg Knör immer sprechen würde und zu denen Sam nichts sagen könne. Nur deswegen würde er sich so zurückhalten. Würde er über "Britney Spears oder Instagram" reden, so Sam, wäre es auf der anderen Seite vermutlich auch still. "Ich werde dich hier nicht mehr beachten", geiferte Dylan, er sei nun "misstrauisch und enttäuscht".

Die größte Schwäche von "Promi Big Brother": Promis, die aufs Image achten

Knör versuchte mehrfach, den Streit beizulegen, offensichtlich vor allem, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Seine größte Sorge: welches Image ihm die Leute draußen nach der Aktion verpassen könnten. An der Stelle offenbarte sich dann auch, warum diese Staffel "Promi Big Brother" im Vergleich zu den Anfängen der Sendung so extrem langweilig geworden ist: Alle sind um ihr Image besorgt, deswegen werden kaum echte Emotionen gezeigt, keine Geheimnisse oder Lebensbeichten geteilt.

Das gemeinsame Motto scheint zu sein: Irgendwie da durch, am Ende hoffentlich die Siegesprämie einheimsen oder wenigstens genug PR gesammelt haben, um für kommende Projekte interessant zu sein. Es muss ja irgendwie weitergehen. Jeremy Fragrance hatte mit seinem freiwilligen Auszug alles richtig gemacht, Sat.1 hat ihm direkt im Anschluss eine eigene Sendung angeboten. Davon können die aktuellen "Promi Big Brother"-Bewohnenden nur träumen, für mehr als die "Geh aufs Ganze"- Promi-Edition wird es im Moment nicht reichen.

"Es hat sich ausgejörgt"

Sam hatte sich für seinen Streit eine Verbündete gesucht, denn jeder braucht ja immer jemanden, mit dem das Gesagte noch mal rekapituliert werden kann. "Es hat sich ausgejörgt", erklärte Walentina, die vielleicht auch einfach froh darüber war, dass sie mal nicht der Mittelpunkt von Zickereien war.

Obwohl, allzu lange wollte sie das Rampenlicht dann doch nicht aufgeben. Beim Live-Spiel, einem albernen Mix aus "Takeshis Castle" und "The Masked Dancer", jammerte sie minutenlang um ihren abgebrochenen Fingernagel. Wirklich alle Studiogäste und ihre Mitbewohnenden wussten am Ende Bescheid, dieses Spiel war für Walentinas Fingernagel lebensgefährlich.

Küsse im "Promi Big Brother" Studio

Nach gewonnenem Spiel, informierte Moderatorin Marlene Lufen die interessierten Zusehenden, knutschten sowohl Jay Khan mit seiner Freundin als auch Walentina mit ihrem Partner. Warum bei Walentina und ihrem "Schatz" vor zwei Tagen noch Abstand halten und Trennwand ein Thema waren, wo sie in der Live-Sendung ganz ungeschützten Kontakt haben konnten, mag an der Stelle ein wenig irritieren. Corona und auch Grippeinfektion ist eigentlich nach wie vor ein Thema, aber hey, wenn die Emotionen durchgehen und die Kamera nicht guckt, wat willste machen?

Vermutlich sollte das auch eigentlich nicht thematisiert werden, denn ohne Lufens Freude darüber, dass die beiden Promis sich Küsse von den Liebsten abgeholt haben, wäre das nie rausgekommen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Begegnungen die Stimmung innerhalb des Hauses heben und die Bewohner:innen doch mal aus dem Nähkästchen plaudern.

Micaela Schäfers Familienbusiness mit Omi

Immerhin ist auf Micaela Schäfer Verlass. Die sucht weiterhin (XYZ-)Promis, die bereit wären, erotisch zu posieren. Gemeinsam mit Jennifer überlegte sie, ob Catrin Heyne nicht vielleicht dazu bereit wäre. Immerhin, so Micaela, es wäre quasi ein Familienbusiness, ihre Erotikkalenderproduktion. Ihre Oma würde seit Jahren (in Klamotten) auf den Fotos zu sehen sein, sie fände immer einen Weg, sie am Set zu integrieren.

Immerhin wurde dann ein paar Sekunden über Heyne und ihren Wunsch ins "Tee Vau" zu kommen, gesprochen, wirklich gesehen hat man die Auswanderin nämlich nicht. Bisher tat sie sich vor allem damit hervor die anderen anzustarren und zu rufen "Ich kenne euch alle, aber ihr kennt mich nicht". Stimmt.

Randnotizen

Was sonst noch geschah: Sam wurde von den Loft-Bewohnenden ins Loft geholt und darf diese Nacht dort verbringen. Im Gegenzug wählten die Zusehenden Catrin in die Garage. Und es wurde zum ersten Mal nominiert. Es gab die üblichen "Mag ich eigentlich, nimmt mir das sicher nicht übel" und "Ist noch so jung" beziehungsweise "Wirkt ein bisschen angeschlagen"-Ausreden für die jeweilige Nominierung. Um einen weiteren Verbleib bei "Promi Big Brother" zittern müssen Doreen, Jennifer, Sam und die beiden Jörgs. Es könnte sich morgen also vielleicht gleich noch mal "ausgejörgt" haben.

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