Joko und Klaas gewannen am Dienstag gegen ihren Arbeitgeber. Ihre zusätzlichen 15 Minuten nutzen sie wieder einmal sehr kreativ.
Joko und Klaas gewannen am Dienstag gegen ihren Arbeitgeber. Ihre zusätzlichen 15 Minuten nutzen sie wieder einmal sehr kreativ.Bild: ProSieben / Nadine Rupp
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Joko und Klaas schimpfen über ihre eigene ProSieben-Show: "Quotenlose Frechheit"

05.05.2022, 07:4105.05.2022, 10:43

Am Dienstagabend schafften es Joko und Klaas, das Ruder herumzureißen: In der dritten Folge der aktuellen Staffel ihrer Erfolgsshow "Joko und Klaas gegen ProSieben" gewannen sie gegen ihren Arbeitgeber, damit steht es nun 2:1 zu ihren Gunsten. Daneben hat sich das Duo natürlich auch wieder einmal zusätzliche 15 Minuten Sendezeit erspielt – und eben die nutzten die Entertainer am Mittwoch zur Primetime sehr kreativ.

Diesmal setzten sich Joko und Klaas zum Ziel, maximale Anti-Unterhaltung zu bieten und das Publikum zum Abschalten zu bewegen. Die beiden schreckten bei der Gelegenheit nicht davor zurück, ihre eigene Sendung kleinzureden.

Joko und Klaas wollen ProSieben und Publikum vergraulen

Die meiste Zeit war zu sehen, wie Joko und Klaas in einer Warteschlange standen. Dazu ertönte monotone Synthesizer-Musik, die ebenso in einem Fahrstuhl erklingen könnte. Und damit nicht genug: Am unteren Rand des Bildschirms wurde ein Laufband eingeblendet, das durchgehend andere Formate empfahl, die parallel im TV oder bei Streaming-Diensten laufen – darunter das "Der Preis ist heiß"-Revival auf RTL oder auch "Ozark" bei Netflix. Den Social-Media-Tag "#JKLame" gab es als Zugabe.

Joko und Klaas wollen ausnahmsweise gar nicht unterhaltsam sein.
Joko und Klaas wollen ausnahmsweise gar nicht unterhaltsam sein.Bild: ProSieben

Zudem lieferten die Moderatoren diverse humorvolle Verbrauchertipps für die Zuschauenden wie beispielsweise: "Backblech stark verbrannt? Jetzt aufstehen, mit Natron oder Backpulver einweichen und einfach säubern."

Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, wurde die eigene Show von Joko und Klaas bei ProSieben als "quotenlose Frechheit" abgekanzelt. Betitelt war die Aktion mit "Projekt Null Komma Null Prozent", denn genau diese Quote erhoffen sich die Stars des Senders für ihre 15 Minuten. "Wir werden Sie heute anti-unterhalten, indem wir Sie so extrem langweilen, bis wirklich die allerletzte Person abgeschaltet hat", erläuterte Joko zu Beginn das Ziel.

ProSieben nimmt es mit Humor

Der Arbeitgeber von Joko und Klaas nahm das Projekt übrigens mit Humor und gab sich in sozialen Netzwerken gespielt entrüstet. "Dafür habt ihr gewonnen? DAFÜR? Uns fehlen die Worte...", war auf dem offiziellen Twitter-Kanal von ProSieben zu lesen. Danach folgte der Kommentar: "Wir entschuldigen uns und distanzieren uns von diesen 15 Minuten."

Tatsächlich hatte Joko auch erklärt, der Gag richte sich explizit gegen ProSieben. Sein Kollege und er wollten dem Sender "maximal auf den Senkel gehen", äußerte er eingangs. Offensichtlich können sich die beiden derartige Sticheleien aber leisten, denn ihre Dienstagabend-Show läuft nach wie vor sehr erfolgreich.

(ju)

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