Günther Jauch spricht über seinen Großvater bei "Wer wird Millionär?".
Günther Jauch spricht über seinen Großvater bei "Wer wird Millionär?".rtl

"Wer wird Millionär?": Moderator Günther Jauch lüftet Familiengeheimnis

Damit hat Podcast-Produzent Christian Alt aus München nicht gerechnet: Souverän schafft er es, bis zur 16.000 Euro-Frage, nur um dann auf 500 Euro zu fallen. Schuld hatte eine Frau im Publikum, die Alt auf die falsche Fährte führte…
20.09.2022, 17:02
ann-kathrin schaub

In seinen Podcasts dreht sich alles um die Fails der Menschheitsgeschichte, erklärt Christian Alt dem staunenden Günther Jauch. "Die Männer sind die größeren Idioten", fasst der Moderator lächelnd zusammen, was Alt grinsend bestätigt. Die 500-Euro-Marke erreicht er spielend leicht, da bleibt genug Zeit zum Plaudern.

Weil Alt ursprünglich aus Trier stammt, verrät Jauch ein kürzlich gelüftetes Familiengeheimnis: "Wer hat 1813 die Geburtsurkunde von Karl Marx unterzeichnet?" Alt zuckt mit den Schultern. "Mein Ur-ur-ur-Großvater", löst der Moderator auf. "Er war zu der Zeit Zweiter Bürgermeister von Trier und hat die Urkunde unterschrieben."

Christian Alt spricht mit Günther Jauch über "Affenhoden in Oberschenkeln"

Dann will Jauch noch ein wenig mehr über Alts Podcasts erfahren, der lässt sich nicht lange bitten: "Wir haben zum Beispiel mal Serge Voronoff in einer Sendung gehabt. Ein Arzt, der Anfang des 20. Jahrhunderts die Idee hatte, dass man Männern in den Oberschenkel Affenhoden einsetzen könnte. Damit sollten sie ihre Männlichkeit wieder zurückbekommen, wenn es mal nicht mehr so läuft."

Christian Alt hat einen eigenen Podcast.
Christian Alt hat einen eigenen Podcast.rtl

"Nicht zwischen die Oberschenkel?", fragt Jauch irritiert. "Nein, nein", entgegnet Alt. Das erinnert Jauch an etwas: "Wir hatten mal eine Frage bei 'Wer wird Millionär' zu dem sogenannten Darwin Award, der jedes Jahr an diejenigen vergeben wird, die durch Dummheit ums Leben gekommen sind." Davon hat Alt natürlich auch schon einmal gehört.

Tortenanschlag auf Miss Piggy?

Für 8000 Euro will Jauch schließlich wissen, auf wen es schon einmal einen Tortenanschlag gegeben hat: "Miss Piggy", "Angelina Jolie", "Mona Lisa" oder "Hella von Sinnen". "Miss Piggy? Von der hat man seit den 80ern auch nichts mehr gehört", meint Alt und entscheidet sich sicherheitshalber für den Publikumsjoker. Mit eindeutiger Mehrheit empfiehlt das Publikum "Mona Lisa" und Alt kommt eine Stufe weiter.

Bei 16.000 Euro wird es medizinisch. Gesucht wird eine Schutzimpfung, die laut Robert Koch-Institut "weiterhin nicht zur Verfügung" steht. Zur Antwort stehen "Malaria", "Cholera", "Masern" und "Gürtelrose". Auch hier will sich Alt lieber absichern und wählt den Einzel-Publikumsjoker. Sozialarbeiterin Jennifer meldet sich am schnellsten, sie kann Masern zielsicher ausschließen: "Ich weiß, dass es die Masernimpfung gibt, weil die in der Kinder- und Jugendhilfe Pflicht ist." "Ja, die gibt es, wir wollen aber wissen…", entgegnet Jauch, wird aber direkt von Jennifer unterbrochen: „Damit habe ich das schon mal ausgeschlossen."

Alt vertraut seinem Publikumsjoker und stürzt ab

Weil ihre Schwiegermutter sich erst kürzlich gegen Gürtelrose geimpft hätte und ein Bekannter während einer Afrikareise an Malaria erkrankt war, aufgrund einer fehlenden Impfung, bliebe nur noch Cholera übrig. Alt druckst ein wenig herum, hakt noch einmal nach. Er ist sich unsicher, ob er der Dame vertrauen soll. "Sie strotzen ja vor Jokern hier…Wenn Sie es mit Telefon absichern?", versucht es Jauch, doch Alt traut sich: Er wählt Cholera.

Christian Alt hatte bei "Wer wird Millionär?" kein Glück.
Christian Alt hatte bei "Wer wird Millionär?" kein Glück.rtl

Leider die falsche Entscheidung, wie Jauch kurzerhand aufklärt: "Man kann sich nicht gegen Malaria impfen lassen. Gegen Cholera gibt es eine Schluckimpfung. Malaria ist immer noch: lange Kleidung tragen, Moskitonetze, chemische Prophylaxe." "Scheiße", rutscht es Alt raus, die Enttäuschung steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Sozialarbeiterin Jennifer kann es kaum fassen, hält sich peinlich berührt die Hand vor den Mund. Damit sind die 16.000 Euro für Christian Alt futsch, er fällt zurück auf 500 Euro. "Keine 500 Euro für die Dame, aber für Sie", resümiert Jauch. Ein waschechter Fail, den Alt so schnell nicht vergessen wird

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