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Bausa war bei einem Twitch-Event von Knossi dabei. Bild: screenshot twitch.tv/TheRealKnossi

Homophobe Beleidigungen: Bausa rastet bei Live-Event mit Sido aus

Der Rapper Bausa sorgte beim "Horrorcamp" am vergangenen Wochenende für besondere Gruselstimmung – die beiden Hauptveranstalter Jens "Knossi" Knossalla und Sido dürften sich das allerdings anders vorgestellt haben.

Gemeinsam mit dem Youtuber Sascha Hellinger alias UnsympathischTV und dem Atzen-Mitglied Manny Marc ging es nach einem erfolgreichen Angelcamp im Juli dieses Mal für insgesamt 36 Stunden ins Hotel Waldlust. Nicht zufällig entschieden sich die vier zu Halloween für die über 100 Jahre alte Bettenburg im baden-württembergischen Freudenstadt – immerhin soll es in dem Anwesen spuken.

Diverse Geisterjagden im Ghostbusters-Dress, feuchtfröhliche Dinnerrunden bei schummrigem Licht, ein Mini-Konzert und schließlich auch Ouija-Board-Sessions standen auf dem Programm und dafür lud sich das Quartett auch einige bekannte Namen ein: Neben Pietro Lombardi schaute der Content-Creator Inscope21 vorbei. Auf der Gästeliste stand Bausa zwar nicht, der "Was du Liebe nennst"-Interpret hatte aber einen Überraschungsauftritt – und der sorgte ziemlich schnell für einen Eklat im Netz. Denn nicht nur wirkte Bausa alkoholisiert als er plötzlich vor die "Horrorcamp"-Kameras trat, auch durch seine ausfallende Art den Veranstaltern und Gästen gegenüber drohte die Stimmung zu kippen. Was war genau passiert?

Bausa schießt gegen Youtuber

Der Youtuber Sturmwaffel, der für das leibliche Wohl der Gruppe am Samstagabend sorgte, sollte am Abend eine kleine Rede halten. Bausa spielte sich währenddessen in den Vordergrund: "Ey, lass‘ dir was einfallen, Mann!", ließ der Rapper den Twitch-Koch wissen, nur um ihn nach drei Sätzen mit einem "Gay!" zu unterbrechen. "Bitte, jetzt lass ihn doch mal", versuchte Sido ein wenig, aber erfolglos, zu besänftigen.

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Beim Dinner wurde Bausa ausfallend. Bild: screenshot twitch.tv/TheRealKnossi

Aber damit nicht genug: Als CreepyPastaPunch, der sich ganzjährig dem Thema Gruseln auf YouTube widmet, die Stimmung mit einer vorgelesenen Story via Videokonferenz wieder anheizen sollte, fiel Bausa wiederum negativ auf: "Für einen Hauptschüler gar nicht schlecht", bewertete der Chartstürmer den Auftritt verbotenerweise rauchend im denkmalgeschützten Hotel.

Fans wüten im Netz

Spätestens als Bausa dann auch noch den Horrorcamper Sascha beiläufig als "Schwuchtel" bezeichnet hat, reichte es dem Live-Chat – die Zuschauer fluteten die Live-Übertragung mit Kotz-Emojis. Etwas anderes blieb den Usern wohl auch nicht übrig: Auf Twitter zeigten einige Follower, dass das Wort "Bausa" auf der Blacklist des Events stand. Eine öffentliche Kritik an Julian Otto, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, sollte so offenbar eingedämmt oder gänzlich unterbunden werden. Die entlud sich dafür umso mehr auf Twitter:

Das Publikum zeigte sich entsetzt über den Überraschungsgast, der irgendwann sang- und klanglos gegen 4 Uhr morgens aus dem Stream verschwand. Eine watson-Anfrage zu den Vorfällen ließen sowohl Knossi als auch Bausa bislang unbeantwortet.

Camp sorgt für Twitch-Rekord

Seit Sonntagmorgen ist das Camp zwar offiziell vorbei, Konsequenzen könnte es aber dennoch nicht nur für den Rapper geben. Die Mildeste dürfte sein, dass Bausa wohl einige potenzielle Hörer verloren hat. Die Härteste, dass Knossi womöglich durch die homophoben Äußerungen des 31-Jährigen einen Twitch-Bann kassiert. Der Streaming-Riese war sogar einer der Sponsoren für das Event, künftige Camps, wie beispielsweise ein bereits angekündigtes Weihnachtscamp, könnten auf Knossis Hauptplattform also schlimmstenfalls nicht mehr stattfinden.

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Bausa verließ gegen 4 Uhr morgens den Stream. Bild: screenshot twitch.tv/TheRealKnossi

Dass diese mögliche Entscheidung keine leichte für Twitch sein dürfte, zeigt ein Blick auf die Zuschauerzahlen: Kurz nach dem Start des "Horrorcamps" schauten 336.000 Menschen gleichzeitig zu – ein neuer, deutscher Rekord auf der Plattform. Im Schnitt konnten Knossi, Sido, Manny Marc und Sascha sogar 200.000 Zuschauer auf ihrem Stream halten, und das trotz, oder gerade wegen des kratzbürstigen Rappers.

(cfl)

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