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Die Tränen, Dramen, Höhenangst - und Exkremente: Die Kandidaten bei "Die Alm" (ProSieben) boten Trash-TV vom Feinsten. Bild: ProSieben

Dramen am ProSieben-Berg: Sanitäter, Tränen und drei "Stars" fliegen von der "Alm"

Schleusen auf! Das geht auch auf dem Berg. Bei "Die Alm" (ProSieben) flossen die Tränen in Strömen – und gleich drei Kandidaten mussten gehen.

jürgen winzer

"Sie wird dir alles abverlangen! Sie wird dich begeistern! Die Alm", sagt der Sprecher aus dem Off, und man ist geneigt, ihm zuzustimmen. Das ist schon harter Tobak, der da in luftiger Höhe bei "Die Alm" (ProSieben) geboten wird. Aber, auch wahr: Für die, die es mögen, ist es das Höchste. In Folge zwei nahm das Trash-Format an Fahrt auf. Und wie's oft so ist: Es gehen immer die Falschen zu früh. Und diesmal waren es gleich mehrere.

Aber zuerst gab's mal den Salto rückwärts. Gut, niemand, der Katharina Eisenblut aus "DSDS" kennt, hätte darauf gewettet, dass sie gleich nach der ersten Ausstiegsdrohung wirklich die Segel streicht. Tat sie natürlich nicht. Sie söhnte sich mit Ioannis Amanatidis aus. "Ich reagiere zu emotional", bewies sie, wie weiland Andy Möller, Selbstkritik auch sich selbst gegenüber. Ioannis, der Checker, der sie eben noch "geisteskrank" genannt hatte, knuddelte sie lieb. Da war die Katharina aber erleichtert. "Ich bin froh, dass alles geklärt ist. Ich will heute kein Drama."

Sanitäter-Einsatz auf dem Gipfel: Christian Lohse wird abtransportiert

Christian Lohse sei Dank wurde die Harmonie gleich wieder im Keim erstickt. "Wenn jemand sagt, er geht, dann geht er!" Der Sternekoch hatte nicht vergessen, dass Katharina an seinem Essen herumgemäkelt hatte. Dabei verspürte sie doch einfach nur dicke Luft – in sich. "Ich kriege Blähungen von dem gesunden Essen. Ehrlich, ich furze in der Nacht."

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Musste auf Anraten der Ärzte gehen: Christian Lohse schied mit extremem Bluthochdruck aus. Bild: ProSieben

Christians Kopf strahlte leider auch purpurrot, als er sich schon wieder abgeregt hatte. Blutdruckcheck: 195/135 – ein Fall für den Sanitäter. Nach dessen Besuch verkündete der Starkoch: "Das funktioniert mit mir hier nicht. Ich bin Ostwestfale, und wir machen das kurz und schmerzlos: Tschüss!" Und fort war er, begleitet von ein paar Tränchen von Vivian Schmitt ("Ich bin halt so ne Wassergeburt!") und Yoncé Banks ("Er ist so'n lieber Teddy!"). Und selbst Hollywood Matze gestand: "Da hatte sogar ich fast Pipi inne Augen."

"Das ist krasser als Dschungel und alles!"

Damit war es tränentechnisch aber noch nicht getan. Sollte es im Tal eine Hochwasserwarnung gegeben haben, da war vor allem Yoncé schuld. "Ich will nicht jammern", jammerte er – aber ganz leise, denn seine Stimme war weg. Tränenspülung hilft da nicht, der Alm-Öhi hatte den besseren Tipp: "Kuhscheiße drauf, dann geht das weg." Yoncé entschloss sich dann doch, rasch wiederzugenesen.

War auch gut so, denn es standen ja auch wieder Spiele an. Hofgaudi. Erst im Einzel (Rennen und Rechnen mit Melkeimer an den Füßen), dann paarweise (Partnerquiz in zehn Metern Höhe). Die Melkeimer-Challenge wurde zur ersten Bewährungsprobe für den flugs aufgetriebenen Lohse-Ersatz Benedetto Paterno. Der darf sich – bei 24.000 Insta-Followern und einem Auftritt bei "Prince Charming" – ungestraft "It-Boy und Influencer" nennen. Wirklich sagenhaft, wo ProSieben diese Leute rauszieht.

Aber immerhin: Der Luxusgewöhnte ("Ich mag Kaviar und Champagner, Plumpsklo nicht so.") merkte gleich, was es geschlagen hatte. "Das ist wie im Horrorfilm hier. Krasser als Dschungel und alles."

Stars am Abgrund: Panik bei Hollywood Matze

Ioannis gewann die Einzelchallenge, Aaron Hundhausen wurde Zweiter. Warum sich die Leute bei den "Hofgaudis" verausgaben, ist ein Rätsel. Zu gewinnen gibt es quasi nichts. Gut, man darf sich den Partner für die Paar-Challenge wählen. Aber ist es nicht egal, mit wem man sich blamiert?

Beim Spiel "Liebe am Abgrund" ging es für die Paare erst hoch hinaus und – nach fünf falsch beantworteten Quizfragen – umso schneller wieder hinab. Für Mirja du Mont ("Ich liebe Höhe!") ein pures Vergnügen, für ihren Partner Mucki-Matze der blanke Horror. "Ich hab echt Schiss! Meine Hose ist voll!" Dank Mirjas gutem Zureden konnte Matze zwar ein paar Fragen beantworten, als aber der Absturz drohte, war's mit der Fassung vorbei.

"Ich heul schon, das ist peinlich genug. Die werden alle lachen über mich, aber ich hab die Buxe voll." Am besten machten es Ioannis und Yoncé ("Wir sind zwei griechische Halbgötter!"). Deshalb siegten sie. Ihr Preis: Sie waren "safe", konnten nicht rausgewählt werden. Schattenseite der Medaille: Sie mussten drei Mitbewohner nominieren, von denen zwei gehen mussten. Yoncé: "Ich will nicht der Buhmann sein."

Ekel-Alarm auf dem Plumpsklo

Der größte Buhmann war aber jemand Anonymes. Ausgerechnet Katharina wurde eines winzigen Fäkalienkleckses da gewahr, wo er nicht hingehört – auf dem Feuchttuchbehälter im Plumpsklo. Zu viel für das Seelchen: "Da sind Exkremente, das ist echt uncooler Sch...!" Wohl wahr. Während Katharina nicht als Pflegekraft taugt ("Ich will nicht die Sch... von anderen wegmachen!"), nahmen es Vivian und Siria Campanozzi gelassener: "Wegwischen und gut ist. Und nächstes Mal besser aufpassen."

Zurück zu Gelassenheit. Die ging Katharina dann bei der Nominierungszeremonie komplett verloren. Ioanni kündigte wie erwartet an: "Ich nominiere natürlich dich. Wir werden hier keine Freunde mehr." Von wegen Knuddeln. Die Folge: Katharina ging wieder von null auf 280 ("Er hasst mich! Warum dieser Hass gegen mich?"), während die beiden anderen Nominierten, Vivian und Matze cool blieben. "Das ist doch nur ein Spiel hier", meinte Vivian.

"Ich will nie mehr ins Fernsehen!"

Katharina sah das nicht so. "Ich will das nicht mehr. Ich will nach Hause. Ich will nie mehr ins Fernsehen. Ich will nie mehr Musik machen." Während man sich als Zuschauer noch fragte, ob das eine Drohung oder Versprechen ist, machte sie Nägel mit Köpfen und ging – und zwar grußlos.

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Ging, bevor sie rausgewählt werden konnte: Katharina Eisenblut verließ freiwillig - und grußlos - "Die Alm". Bild: ProSieben

Ihr folgte – Matze! Ach herrje. Der Typ wird fehlen. Er ist so ein Guter, so ein Ehrlicher. "Ich kann nix, ich bin nix, ich halt mich auch nicht für so schlau. Ich bin froh, dass ich hier gelandet bin." Damit ist nun schon Schluss. "Ich wäre gerne geblieben. Bin ein bisschen traurig. Aber, hey: Schubidubi, ich bin raus. Tschüss." Tipp: Den werden wir wiedersehen! Allerdings nicht mehr bei "Die Alm". Wer weiß, wofür's gut ist.

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