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Karin Ritter war das Oberhaupt der Familie Ritter. bild: screenshot youtube stern tv

Karin Ritter: Todesursache könnte für immer unklar bleiben – Söhne sitzen aktuell erneut auf Anklagebank

Am Samstag kam die überraschende Meldung: Karin Ritter, ihres Zeichens Oberhaupt der in den Medien so genannten Nazifamilie Ritter, ist tot. Die Todesursache ist weiterhin unklar.

Zuletzt lebte Karin Ritter in einer Obdachlosenunterkunft in Köthen. Ein Stadtsprecher bestätigt nun gegenüber der "Bild": "Sie wurde am Freitag aus der Unterkunft in der Augustenstraße mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht."

Weiter berichtet die "Bild"-Zeitung, dass die sechsfache Mutter möglicherweise ohne Teile ihrer Familie beerdigt werden muss. Die Söhne sitzen demnach aktuell auf der Anklagebank, da sie in einen Zoo eingebrochen sein sollen – das wäre nicht das erste Mal.

Todesursache könnte für immer unklar bleiben

Ritter war starke Raucherin und hatte schon länger über gesundheitliche Probleme geklagt. Zwischenzeitlich gab es Gerüchte über eine vermeintliche Lungenkrebserkrankung, welche aber nicht bestätigt wurden. Sie soll einen Arztbesuch aber durchgehend verweigert haben.

Ob die Todesursache festgestellt werden wird, ist unklar, denn normalerweise findet eine Obduktion nur bei Straftatverdacht statt. Aber: "Es gibt keinen Hinweis auf eine Straftat beziehungsweise auf Einfluss Dritter", sagte eine Polizeisprecherin der "Bild" über Ritters Tod. Daher könnte es bei Karin Ritter zu keiner Obduktion kommen, die konkrete Todesursache würde somit unklar bleiben.

Die Söhne von Karin Ritter sind schon früher in einen Zoo eingebrochen

Ihre Söhne Norman, Andy und Christopher sind schon länger polizeibekannt und auch derzeit sitzen sie, laut Berichten, auf der Anklagebank. Die Ritter-Söhne müssen sich in Dessau vor Gericht verantworten, da sie angeblich einen Affen und mehrere Papageien stehlen wollten. Einer der Papageien soll sich gewehrt und Christopher ins Ohr gebissen haben, berichtet die "Bild".

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Mitglieder der Familie in einen Tierpark eingebrochen sind. Bereits im März 2019 sind die drei Söhne gemeinsam mit der Enkeltochter Jasmin in den Köthener Tierpark eingebrochen. Bei dem Raubzug sollen Ritters zwei Papageien, vier Meerschweinchen, Chinchillas und einen Hasen gestohlen haben. "Die haben die Tiere hier reingeschmissen in meine Wohnung und ich habe gesagt 'Raus! Die bleiben hier drinne nicht, Drecksviecher!'", soll Karin Ritter damals nach eigenen Angaben gesagt haben.

Seit mehr als 25 Jahren begleitet RTL in seiner Sendung "Stern TV" die Familie Ritter aus Köthen. Die drei Söhne von Karin Ritter saßen bereits mehrfach im Gefängnis. Ihr rechtsradikales Gedankengut trugen sie und Karin Ritter schon früh offen zur Schau, was bereits in den 90er-Jahren für Entsetzen bei den Zuschauern sorgte. Einer der drei Söhne zeigte etwa schon als Neunjähriger den Hitlergruß, was "Stern TV" damals im Fernsehen zeigte.

(lfr)

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