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Tim Mälzer ist sauer. Bild: screenshot vox

"Kitchen Impossible": Schon bei der ersten Aufgabe ruft Mälzer Henssler wütend an

charlotte zink

Lange haben es Fans der Sendung herbeigesehnt, nun war es endlich so weit. Am Sonntagabend wagte sich TV-Koch Steffen Henssler bei "Kitchen Impossible" gegen Tim Mälzer ins Rennen. Ein Duell der Spitzenklasse oder auch "Kampf der Giganten der kulinarischen Großmäuler", wie sie es selbst nannten.

Um sich gegenseitig vorzuführen hatten beide Spitzenköche Herausforderungen der Extra-Klasse vorbereitet: Während Mälzer Gerichte in Norddeutschland und den USA nachkochen sollte, wurde Henssler für die gleiche Aufgabe nach Frankreich und Japan verfrachtet.

Mälzer und Hensseler zicken sich an

Würze bekam das Duell mit jeder Menge Mittelfinger, Selbstlob-Hymnen auf beiden Seiten und Verbal-Attacken unter der Gürtellinie. So spottete Henssler über Mälzer, er habe "'nen Kleinen", nachdem der gegen ihn ausgeholt hatte mit der Aussage: "Wir werden nie beste Freunde, dafür bin ich zu gebildet!"

Auch, wenn am Rande immer wieder deutlich wurde, dass beide Köche großen Respekt für einander hegen – in den Aufgaben, die sie sich gegenseitig stellten, spiegelte sich vor allem eines: Der Drang, einander zum Scheitern zu bringen! So dauerte es auch nicht lange, bis Mälzer den ersten Mini-Ausraster hatte.

Mälzer rastet aus

Der kam – um genau zu sein – gleich bei der ersten Herausforderung, für die ihn Henssler in den Kurort Bad Zwischenahn im Nordwesten Deutschlands geschickt hatte. Dort wurden dem im schleswig-holsteinischen Elmshorn aufgewachsene Promikoch eine Suppe mit separat gereichter Würzsoße und ein Teller Brot gereicht. Alle drei Speisen sollte Mälzer nachkochen. "Ne, mach ich nicht!", sagte er jedoch trotzig mit Blick auf das Graubrot.

Beide Köche hätten sich im Vorhinein darauf geeinigt, einander keine Back-Aufgaben zu stellen.

"Scheiß auf das Agreement."

Henssler in einem Brief an Mälzer

Henssler sei ein "billiger Fernseh-Proll", zeterte Mälzer daraufhin aufgebracht und griff zum Telefon.

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Tim Mälzer kann es nicht fassen. Vor ihm auf dem Teller das Gericht, das er nachkochen soll. Bild: screenshot vox

"Ja, Brot weg!", stimmte Henssler schließlich im Gespräch mit seinem Herausforderer zu. Mälzer meisterte das Zubereiten der überwiegend aus Innereien bestehenden Mockturtle-Suppe daraufhin trotz einigen Fluchens souverän.

Als besondere Gemeinheit seinerseits schickte Mälzer den deutschen "Sushi-Papst" im Gegenzug unter anderem nach Japan. Henssler hat seine Ausbildung zum Sushi-Koch in den USA gemacht und serviert in seinen Restaurants normalerweise moderne Interpretationen der Speise. Im Heimatland der japanischen Spezialität war er jedoch noch nie, wie er offen zugab.

Mälzers Aufgabe an Henssler

Ihn beim Zubereiten seiner vermeintlichen Spezialität scheitern sehen - das hätte Mälzer wohl gerne erlebt. Und tatsächlich wirkte Henssler nach dem Probieren der vorgesetzten Spezialitäten leicht verunsichert und bekundete: "Das hat mit dem, was ich mache, gar nichts zu tun!" In leuchtend pinker Koch-Jacke wuselte er anschließend zwischen den weiß gekleideten japanischen Köchen umher und kam an den Rand seiner Geduld.

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Steffen Henssler beim Zubereiten seines Gerichts. Bild: screenshot vox

Auch wenn seine Gerichte am Ende optisch zu wünschen übrig ließen, schaffte es Henssler sowohl Mälzer als auch den japanischen Küchenchef zu beeindrucken. "Wirklich sehr gut!", lobte Mälzer beim Anschauen der Aufnahmen aus Japan.

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Mälzer (l.) und Henssler (r.) schauen sich gemeinsam die Sendung an. Bild: screenshot vox

Mälzer gewinnt bei "Kitchen Impossible"

Trotz Sushi-Zauber: Mälzer entschied das Duell für sich. Die Testesser belohnten seine Gerichte im Schnitt mit 12,4 Punkten. Henssler bekam hingegen nur 11,5. Am Ende gab es dann neben einer Umarmung doch noch ein paar nette Worte von Mälzer für den "Fernseh-Proll":

"Ein Duell mehr als auf Augenhöhe, wir haben uns nichts geschenkt! Ein großartiger Mitstreiter…"

Tim Mälzer über Steffen Henssler

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