Rúrik Gislason (2.v.l), Sammy Amara (2.v.r.) und die No Angels (v.l.) Jessica, Nadja, Lucy und Sandy

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Rúrik Gíslason wurde bei "Grill den Henssler" zu den Liebesgerüchten bezüglich Valentina Pahde befragt.Bild: TVNOW / Frank W. Hempel
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Laura Wontorra bei "Grill den Henssler" ganz offensiv: Rúrik Gíslason, "bist du Single?"

17.08.2021, 15:02

Neuer Rekord bei "Grill den Henssler": In der zweiten Folge des Sommerspecials begrüßte Steffen Henssler so viele Promigäste wie nie in der Grillarena auf der Seebühne in Magdeburg. Gegen den Koch traten dieses Mal der Broilers-Frontman Sammy Amara, alle vier Mitglieder der No Angels und der Ex-Fußballer Rúrik Gíslason an – angeleitet vom strengen Henssler-Stammcoach Ali Güngörmüs.

Henssler steigt nach Verletzung als "Ibu-Man" in den Ring

Der Improgang musste der Jury um Mirja Boes, Reiner Calmund und Christian Rach dieses Mal aus Mais, Hühnerflügel und Mangold serviert werden. Henssler, der noch in der Auftaktfolge wegen einer Fußverletzung von Detlef Steves vertreten werden musste, stand nun wieder selbst an den Grills: "Ich bin Ibu-Man", erklärte der Koch – "Ist ein bisschen was drin und ich merk' gar nichts mehr."

Die Schmerzmittel machten sich auch in der Küche bezahlt: Obwohl seine Hühnerflügel in den neun Minuten Zubereitungszeit nicht ganz gar wurden, konnte der Gastgeber die Jury mit seinem Teller überzeugen.

Broilers-Star bringt für "Grill den Henssler" eigenen Kochcoach mit

Für die Vorspeise namens "Chicorée und Gin – zusamm‘ in Flamm‘ mit verstecktem Hüttenkäse und Kräuteröl" durfte sich Güngörmüs zurücklehnen, denn Amara brachte seinen eigenen Coach an den Start. Der Broilers-Tourcaterer Ole Plogstedt leitete den Musiker an. Der Koch versorgt auch Größen wie Die Toten Hosen oder Jan Delay auf Tour.

Rúrik Gislason (2.v.l), Sammy Amara (2.v.r.) und die No Angels (v.l.) Jessica, Nadja, Lucy und Sandy

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Broilers-Frontman Sammy Amara an den Grills.Bild: TVNOW / Frank W. Hempel

Henssler wähnte sich im Ibuprofen-Rausch siegessicher: Während der Zubereitung der Chicorée-Vorspeise prophezeite er, von Rach, Boes und Calmund alias "dem schlanken Bruder von dem Dicken" 20 Punkte zu kassieren – und sagte dem Promi-Team 18 Punkte vorher. "Da sag ich mal toi toi toi bei den Zutaten", kommentierte Boes die selbstbewusste Ansage skeptisch.

"Ich hab' noch gar nichts probiert und mir geht es schon schlecht", beurteilte Rach beim Inspizieren die Vorspeise. Dementsprechend mager fiel dann auch die Wertung aus: Die Teller wurden mit 15 zu 11 bewertet – und zwar entgegen Hensslers optimistischer Prophezeiung für die Promis.

No Angels zu viert an den Grills – mit strenger Arbeitsteilung

Vor dem Hauptgang brachten sich die No Angels erstmal choreographisch in Schwung: Mit einer "We Grill You"-Tanzeinlage machten sie Henssler eine Kampfansage – woraufhin der Starkoch mit einem unbeholfenen Ententanz ins Battle einzusteigen versuchte. Anschließend riefen die Musikerinnen "Dreierlei Burger: Vegan, Garnele, Kebap" auf den Plan. Dafür tummelten sich die No Angels zu viert mit strikter Arbeitsteilung in der Küche.

"Wie seid ihr denn alle, wenn ihr Mamas oder privat zu Hause seid?", wollte Wontorra von der Band wissen. "Jogger, Couch, Chips, Brezeln, Serie – und gern nochmal ein Bierchen", erklärte Jessica Wahls.

Ali Güngörmüs nascht von No-Angels-Sauce

Im Eifer des Gefechts fühlte sich Güngörmüs unbeobachtet: Er probierte verbotenerweise von Sandy Möllings Burgersaucen - ein absolutes No Go für Koch-Coaches. "Du Ratte!", schoss der aufmerksame Henssler gegen den Koch. "Aber das hat so lecker ausgeschaut", rechtfertigte dieser sich. "Der ist zum 16. Mal hier. Probieren verboten ist die Grundregel!", rief Wontorra empört und gab ihm die "dunkelgelbe Karte".

Als sich die Wogen geglättet hatten, setzte Wontorra wieder zum obligatorischen Plaudern an. Lucy Diakovska gestand, frisch verliebt zu sein: "Gerade ist mein Leben viel zu schön, um wahr zu sein", vertraute sie der Moderatorin an. Wer ihre neue Liebe ist, verriet sie aber nicht. Ihr "Überglück" verleitete sie dann aber dazu, zu "Daylight" tänzerisch fast die Küche auseinanderzunehmen. "Ich bin auf 150 jetzt!", jauchzte die gebürtige Bulgarin. "Dann haben wir die Choreo jetzt auch gesehen", kommentierte Wontorra trocken.

Rúrik Gislason (2.v.l), Sammy Amara (2.v.r.) und die No Angels (v.l.) Jessica, Nadja, Lucy und Sandy

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Die No Angels traten zu viert gegen Steffen Henssler an.Bild: TVNOW / Frank W. Hempel

No Angels: So sieht die Band den Ausstieg von Vanessa Petrou

"Du lebst eigentlich in Amerika – wie machst du das denn gerade?", wollte die Moderatorin danach von Mölling wissen. "Ohne meine Kinder ist das allerschlimmste – der Mann kommt mal eine Weile klar", erklärte die Sängerin. Es sei aber auch schön, wieder viel Zeit mit den No Angels zu verbringen. "Wir sind alle mit dem ganzen Herzen dabei." Dass das fünfte Mitglied Vanessa Petruo nicht mehr mitmacht, nehme ihr keiner übel: "Sie doziert Psychologie in Los Angeles und macht dort eine tolle Karriere, chapeau!", lobte Mölling ihre Ex-Mitstreiterin.

Die Jury sah sich schließlich vor einer Mammutaufgabe, schließlich musste jede Person stolze sechs Burger verdrücken. Die Runde ging an Henssler, während der nicht minder ehrgeizige Güngörmüs seinen Groll kaum verbergen konnte.

"Grill den Henssler": Rúrik Gíslason stiehlt mit Nichtstun allen die Show

Als letzter durfte "Let's Dance"-Gewinner Gíslason das Dessert zubereiten – ganz nach isländischer Manier gab es " Skyr-Soufflé mit flambierter Ananas". "Ist das der schönste Mann, gegen den du jemals gekocht hast?", fragte Wontorra Henssler. "Einer der schönsten auf jeden Fall", gestand der Koch neidlos. Doch dann ging der Schlagabtausch los: "Denk an Hygiene! Du musst Hände waschen erstmal", befahl der Ex-Fußballer seinem Kontrahenten. "In Deutschland braucht man das nicht", winkte Henssler ab. "Schmeckt man", stellte Gíslason fest.

Anschließend äffte Henssler jeden Satz nach, bei dem Gíslasons gebrochenes Deutsch zum Vorschein kam. Als der Fußballer einen Satz auf isländisch darbot, fragte Henssler: "Was heißt das? 'Ich hab Tripper'?" Wontorra ignorierte stoisch die Sticheleien des Chefkochs und nahm Gíslason trotz seiner 33 Jahre unter "Welpenschutz". "Island steht auf meiner Bucket List ganz weit oben", gestand die Moderatorin. "Wegen den Typen, oder was?", erkundigte sich Henssler daraufhin.

Rúrik Gislason (2.v.l), Sammy Amara (2.v.r.) und die No Angels (v.l.) Jessica, Nadja, Lucy und Sandy

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Sechs Promis traten beim Grillen gegen Steffen Henssler an.Bild: TVNOW / Frank W. Hempel

Henssler: Gíslason "hat die Pahde abgegriffen"

Der Ex-Fußballer ließ sich beim Kochen völlig aus dem Konzept bringen. Er unterhielt sich bereitwillig mit Wontorra, ohne auch nur einen Handgriff in der Küche zu tun. Multitasking? Fehlanzeige. "Wie viel Zeit haben wir?", fragte Gíslason ganz entspannt. "Wenn du so weitermachst, werden wir heute nicht fertig!", motzte Güngörmüs.

"Ein bisschen verpeilt", urteilte Wontorra. "Der gibt ja auch Gas, gerade – 'Let's Dance' gewonnen, dann hat der die Pahde abgegriffen", spielte Henssler auf die Liebesgerüchte zwischen Gíslason und dem "GZSZ"-Star an. So sei das schließlich immer bei "Let's Dance":

"Die treffen sich danach mal hier, mal da. Wer 30 Punkte hat, hat freie Wahl!"

Grund genug für Wontorra, bei dem Isländer nachzuhaken. Doch schon bei Rückfragen zu seinem Urlaub stieß sie auf Granit. "Warum machst du so ein Geheimnis daraus?", fragte die Moderatorin. "Um so ein bisschen Private Life zu haben", erklärte der Fußballer. "Es gehen Gerüchte um, dass du dich gut verstehst mit deiner Kollegin von 'Let's Dance' Valentina Pahde", bohrte Wontorra. "Ich habe mich mit jeder von 'Let's Dance' gut verstanden", versuchte sich Gíslason rauszureden. "Mein Reden!", schallte es augenblicklich aus Hensslers Küche – der Starkoch fühlte sich in seiner Vermutung zur Pärchenbildung in der Tanzshow bestätigt.

Wontorra befragt Gíslason zu Beziehungsstatus

"Bist du Single oder hast du eine Freundin?", setzte Wontorra Gíslason knallhart die Pistole auf die Brust. Aber der Isländer weigerte sich unter erneuter Berufung auf sein "Private Life", die Frage zu beantworten. Viel lieber setzte der Influencer auf Show in der Küche – woraufhin der verzweifelte Güngörmüs nur noch in schallendes Gelächter ausbrechen konnte, während ohnehin alle Regeln über Bord geworfen wurden und die No Angels beim Eiweiß-Schlagen aushalfen.

In den letzten Sekunden des Anrichtens hatte der tiefenentspannte Isländer keine größeren Sorgen, als den Koch-Coach nach dem Verbleib seines Bieres zu fragen. Mit dem Kaltgetränk in der Hand half er dem völlig gestressten Güngörmüs beim Servieren. Gíslason hatte mehr Glück als (Koch-)Verstand: Seine "Leistung" wurde von der Jury in höchsten Tönen gelobt. Damit rettete er das Promi-Team zumindest in den Punktegleichstand: Die zweite Folge des Henssler-Sommerspecials endete mit 81 zu 81.

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