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Halloween im All: Nasa veröffentlicht gruselige Bilder aus dem Weltraum

Neue Nasa–Bilder beweisen: Selbst im Weltall feiert man Halloween!

Ein Kürbis im All?

Am 31. Oktober ist es wieder so weit: Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt verkleiden sich, sammeln Süßes, verteilen gegebenenfalls Saures und vertreiben böse Geister. Und wie jetzt neue Bilder der US–Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft (Nasa) beweisen, kann man auch fernab der Erde im Weltraum Halloween feiern.

Ein Beispiel dafür ist dieser dämonisch aussehende ausgehöhlte Kürbis, bei dem durch Mund– und Augenöffnungen Licht strömt.

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Bei der spektakulären Aufnahme handelt es sich natürlich nicht um einen Kürbis – sie zeigt unsere Sonne, wie man sie vermutlich noch nie gesehen hat. In dem Bild werden aktive Zonen der Sonne dargestellt, die mit dem "Solar Dynamics Observatory"-Satelliten bereits 2014 erfasst werden konnten. Es sieht aus, als würden diese leuchten, da an diesen Stellen mehr Licht und Energie ausgestrahlt wird.

Düsteres Gesicht aus fernen Galaxien

Doch Halloween ist nicht nur auf unsere kleine Galaxie beschränkt, wie das nächste Bild, erfasst vom Hubble–Weltraumteleskop der Nasa, beweist.

Like batches of cookies, stars are born together in groups. These star clusters, containing as many as 1 million members, evolve over time largely through a gravitational pinball where more massive stars are segregated from lower mass stars. Heavy stars tend to progressively sink toward the central region of the star cluster, while low-mass stars can escape from the system.

For the first time, the Hubble Space Telescope has been used to measure the effects of this dynamical aging on star clusters. They are all located 200,000 light-years from Earth in a satellite galaxy, the Large Magellanic Cloud (LMC). The diminutive galaxy is an ideal target because it hosts a selection of easily observed star clusters covering a wide range of ages.

Francesco Ferraro of the University of Bologna in Italy and his team used Hubble to observe five aging LMC star clusters — all born at about the same time but with different sizes — and succeeded in ranking them in terms of the level of dynamical evolution, which affects their shape.

Bild: STScI

Was aussieht wie ein riesiges Gesicht, das uns mit leeren Augen tief in die Seele blickt, sind in Wirklichkeit die Zwillings–Galaxien AM 2026–424. Auch ihre Geschichte passt zu Halloween, denn sie bietet einen düsteren Ausblick auf die Zukunft unserer eigenen Galaxie.

"Die Galaxien sind für immer in einer Spirale der Zerstörung gefangen. Ihre jeweiligen Schwerkräfte halten sie dort fest. [...] In vier Millionen Jahren wird unsere Galaxie mit der Andromeda Galaxie kollidieren und aus den zersplitterten Überresten wird sich eine neue Galaxie formen."

Donna Weaver, Space Telescope Science Institute, Baltimore

Das sind wirklich keine rosigen Aussichten für unsere Nachfahren, vorausgesetzt natürlich, wir haben bis dahin unseren Planeten noch nicht vollkommen zerstört...

Viel Spaß beim Feiern und passt auf böse Geister auf!

Happy Halloween nicht nur aus dem Weltall, sondern auch von uns, dem watson-Team!

Und denkt immer dran: Im Weltall hört euch niemand schreien.

(ks)

Halloween: Last Minute Kostümidee, die garantiert schockt

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