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FILE - In this July 26, 2016, file photo, Elon Musk, CEO of Tesla Motors Inc., left, discusses the company's new Gigafactory in Sparks, Nev. Shareholders of electric car and solar panel maker Tesla Inc. are voting on a pay package for Musk that could net him more than $50 billion if he meets lofty milestones over the next decade that include raising the company's market value tenfold. (AP Photo/Rich Pedroncelli, File)

Bild: AP

Warum die US-Börsenaufsicht jetzt offenbar Tesla im Visier hat

Die US-Börsenaufsicht SEC hat sich laut einem Medienbericht bei Tesla erkundigt, ob die massiv kursbewegende Mitteilung den Tatsachen entspreche und warum sie über den Kurznachrichtendienst Twitter lanciert worden sei. Das schrieb das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf Insider.

Die Behörde wollte auf Nachfrage des "Wall Street Journal" keinen Kommentar abgeben. Auch Tesla war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Normalerweise verbreiten börsennotierte Unternehmen Nachrichten, die das Zeug haben, den Aktienkurs stärker schwanken zu lassen, außerhalb der Handelszeiten als Pflichtmitteilungen. Bislang blieben die Details zu Musks Privatisierung offen - was die Frage aufwirft, ob die nötigen Mittel wirklich zur Verfügung stünden.

Ist das Unternehmen zu teuer, um es von der Börse zu holen?

Um Tesla zu privatisieren, müsste den Aktionären angeboten werden, ihre Anteile zurückzukaufen. Bei Musks Kursziel würde die Firma inklusive Schulden auf 82 Milliarden Dollar taxiert, so ein teures Unternehmen wurde noch nie von der Börse geholt. Entsprechend groß sind die Zweifel an Musks Aussagen.

Rechtlich könnte der Vorfall brisant sein, denn Musks Tweet trieb den Aktienkurs kräftig in die Höhe und bewegte Milliarden an Börsenwert. Sollte er geblufft haben - etwa um Spekulanten eins auszuwischen, die gegen die Aktie wetten -, könnte dies Klagen wegen Marktmanipulation nach sich ziehen.

(aj/dpa)

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