Anglerin zieht Forelle mit zwei Mäulern aus See – Biologen rätseln

So einen Fang angelt man nicht alle Tage: Die US-Amerikanerin Debbie Geddes war am Freitagnachmittag am Lake Champlain im US-Bundesstaat New York fischen, als ihr ein ganz besonderer Fang ins Netz ging.

Nun staunt nicht nur die Fischer-Gemeinde, sondern – dank zahlreicher Medienberichte – auch der Rest der Welt über Geddes' Fang. Denn die Seeforelle, die die Anglerin aus dem See zog, war zwar normal groß. Doch ein anderes Merkmal fiel Geddes sofort auf: Denn ihr Fang hatte zwei Mäuler.

Wir wiederholen das gerne nochmal: Dieser Fisch hat zwei Mäuler.

"Sie konnten es kaum glauben", sagte Adam Facteau, Sprecher des "Knotty Boys Fishing"-Teams, zu dem auch Geddes gehört, am Mittwoch gegenüber dem Sender ABC News. "Der Fisch erschien uns einfach unwirklich."

Fisch hat zwei Mäuler – Biologen rätseln

Das Foto landete auf Facebook, und das Bild der zweimäuligen Forelle verbreitete sich schneller, als Lachse den Fluss hinaufschwimmen können. Facteau berichtet: "Ich hatte Leute aus der ganzen Welt, die sich dazu äußerten, was die mögliche Ursache dafür sein könnte, dass dieses Tier zwei Mäuler hat", sagte er.

"Manche Leute vermuten, dass der Fisch verletzt wurde, als er jünger war, einige Biologen denken, dass es ein genetischer Geburtsfehler gewesen sein könnte."

Zu einer abschließenden Klärung dürfte der zweimäulige Fisch jedoch nicht beitragen. Denn er schwimmt weiter umher. Nach einer Diskussion, ob man das – beim Fang lebendige – Tier behalten solle, warf die Anglerin Geddes darüber die etwa drei Kilo schwere Forelle wieder zurück in den Lake Champlain.

Facteau erinnert sich: "Sie sagte, der Fisch sei einfach zu schön, um ihn zu töten", sagte Facteau. "Er war gesund und sah prächtig aus, also ließen wir ihn frei."

(pb)

Die 10 witzigsten Tierfotos wurden gekrönt

Warum ich Spieleabende hasse

Themen

Studie: Je höher der Manager-Posten, desto geringer das Burnout-Risiko

Top-Manager sind einer Studie der Hamburger Kühne Logistics University (KLU) zufolge weniger von Burnout bedroht als ihr untergebenes Führungspersonal. "Unsere Untersuchung zeigt: Je höher in der Hierarchie eine Führungskraft steht, desto weniger gefährdet ist sie, einen Burnout zu erleiden", erklärte Jennifer Korman, die mit Prof. Niels Van Quaquebeke und Prof. Christian Tröster den Zusammenhang zwischen der Position in der Unternehmenshierarchie und der Gefahr eines Burnouts …

Artikel lesen
Link zum Artikel