So viele Bullenhaie tummeln sich selten so nahe am Strand.
So viele Bullenhaie tummeln sich selten so nahe am Strand. Bild: twitter/NSWSharkSmart

"Noch nie sowas gesehen": Australischer Strand wird wegen 60 Bullenhaien gesperrt

10.06.2019, 15:24

Dagegen ist der "weiße Hai" ein Witz. Schwimmer und Surfer am berühmten "Lighthouse"-Strand in Ballina in Australien wurden am Montag dazu aufgefordert eben diesen zu verlassen. Der Grund: Zuvor waren 60 Bullenhaie im Wasser gesichtet worden. Die Tiere können bis zu zwei Meter lang werden.

Ein Rettunsgschwimmer sagte:

"Ich habe so etwas noch nie gesehen."

Inzwischen sind Experten dabei, das Wasser wieder sicher zu machen, der Strand ist seit der Sichtung gesperrt. Dennoch sollen sich, Berichten zufolge immer wieder Surfer am Strand befinden.

Ein Rettunsgschwimmer dazu:

"Wieder einmal haben wir hier Menschen, die meiner Meinung nach egoistisch sind, wenn sie wissen, dass die Haie da sind."

Die Experten gehen davon aus, dass sich die Haie versammelt hatten, um nach Nahrung zu suchen – und dann die Ebbe kam.

Haie am australischen Strand:

In den vergangenen zehn Jahren hat es am Strand in Ballina eine Reihe von Vorfällen im Zusammenhang mit Haien gegeben:

  • Zwischen 2014 und 2016 gab es insgesamt 11 Angriffe in der Region.
  • 2018 riss ein Hai ein Stück aus dem Brett eines Kitesurfers.
  • Im selben Jahr griff ein Weißer Hai einen Surfer an.

Aufgrund der Vorfälle wurden sogenannte Hainetze im Wasser installiert. Die wurden aber 2018 wieder entfernt, weil sie ein Risiko für Wale auf Wanderung darstellen. Seitdem wird der Strandabschnitt mit Drohnen überwacht – so entdeckte man auch jetzt die 60 Bullenhaie.

(hd)

Die 10 witzigsten Tierfotos wurden gekrönt

1 / 12
Die 10 witzigsten Tierfotos wurden gekrönt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Elefanten retten Babyelefanten

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Erste Bilder vom James-Webb-Teleskop geben nie dagewesene Blicke ins All

Die ersten Aufnahmen des vor rund einem halben Jahr ins All gestarteten "James Webb"-Teleskops haben die bislang tiefsten und detailreichsten Einblicke in den Weltraum geliefert. Nachdem das erste Bild – die nach Angaben der Nasa "tiefste und schärfste bislang aufgenommene Infrarot-Sicht auf das Universum" – bereits in der Nacht auf Dienstag gemeinsam mit US-Präsident Joe Biden und dessen Vize Kamala Harris im Weißen Haus präsentiert wurde, veröffentlichte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstagnachmittag vier weitere Aufnahmen.

Zur Story