Australien

"Chris, wir müssen reden!": Graffiti-Aktion einer Schwangeren geht viral

Mensch, Chris, was hast du da bloß angestellt?

Im australischen Melbourne ist in diesen Tagen ganz schön was los – die Bewohner der Metropole rätseln: Wer ist Chris? Und warum meldet er sich nicht?

Anlass der Spekulationen sind eine Reihe von Graffitis, die in den vergangenen Tagen im Vorort Frankston aufgetaucht sind. An mehreren Stellen steht dort nun in krakeliger Schrift: "Chris, wir müssen reden, bevor das Baby da ist. Oder du brauchst dich erst gar nicht mehr zu melden."

Einige Fotos gehen seit dem Wochenende in Australien viral:

Die vermeintliche Mutter scheint es eilig zu haben:

Ob Chris hier entlang gelaufen ist?

Oder hier?

Bei den Bewohnern Melbournes sorgt die Aktion für gemischte Gefühle. Der Betreiber einer lokalen großen Facebookseite teilte die Fotos und schrieb dazu: "Chris.... kannst du sie bitte einfach anrufen, bevor sie die ganze Stadt zerstört."

Die Beiträge verbreiteten sich in Australien in Windeseile: Kein Wunder, hier kennt schließlich jeder einen Chris. Ob wir hier tatsächlich einem Familiendrama mit kreativem Höhepunkt oder einer ausgeklügelten Werbeaktion beiwohnen, ist noch nicht gesichert.

Klar ist aber: Chris scheint sich bislang noch nicht gemeldet zu haben.

(pb)

20 Menschen, die an moderner Technik scheitern

Wahres Glück geht nur mit einem eigenen Kind? Von wegen

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Meinung

Kinder im Dauerstress: Warum die Kindheit mit dem Kita-Besuch aufhört

Ilona Böhnke ist Erzieherin in Dortmund. In ihrer 40-jährigen Laufbahn hat sie eine wichtige Beobachtung gemacht: Kinder verbringen immer mehr Zeit in Kitas, deren Alltag ist durchgetaktet. Dass Spielen nach Stundenplan und das ständige Zusammensein in der Gruppe auch Arbeit für die Kinder bedeutet, wissen viele Erwachsene nicht. Böhnke warnt nun vor möglichen Folgen.

Morgens Mathe, dann Bildungsbereich Natur bis mittags. Nach der Mittagspause Entspannung, vielleicht noch eine Runde Malen oder Singkreis und dann noch Turnen, bis es wieder nach Hause geht.

Was auf den ersten Blick wie der Alltag von mindestens einem Grundschüler wirkt, ist tatsächlich ein ganz normaler Tag für ein Klein- oder Vorschulkind in der Kita. Zeit für freies Spielen? Bleibt da eigentlich gar nicht.

Viele der Probleme, die in deutschen Kitas vorherrschen, sind zwar immer noch nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel