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Moderatorin Victoria Swarowski und Michael Wendler. Bild: screenshot/rtl

Peinlicher Moment bei "Let's Dance": Publikum lässt Wendler und Pocher auflaufen

dirk krampitz

RTL versuchte während der Tanzshow Werbung für das Wendler-Pocher-Duell zu machen, die extra dafür ins Publikum gesetzten Protagonisten ernteten aber nur müden Applaus – aber dazu später mehr.

Daher: "Let's Dance". Nach der Auftaktfolge hatten die 13 Paare nun eine ganze Woche Zeit, ihren Tanz für die erste richtige Show einzustudieren.

Probleme mit Stars bei "Let's Dance"

Da gibt es Überflieger wie die Artistin Lili Paul-Roncalli, die von Profitänzer Massimo Sinató zur Partnerin gewählt wurde. Der verspricht sich viel davon, dass mit ihnen dann nun ein Mal zwei Italiener auf der Tanzfläche zu sehen sein werden. Es ergibt sich allerdings ein überraschendes Problem, denn die gelenkige Artistin ist ihrem Partner Massimo fast schon zu biegsam. "Ihre Flexibilität ist Fluch und Segen“, seufzt Massimo, denn beim Tango ist eine strengere Haltung gefragt. Die beiden glänzen aber in ihrer Performance, ernten Standing Ovations und viel Jurylob.

Fußballer Ailton hat dagegen die falsche Statur und die falschen Muskeln und Sehnen, befindet seine Tanzpartnerin Isabel Edvardsson. Dafür könne er ja aber nichts. Da Ailton diese Woche eine Salsa tanzen darf, kann er aber immerhin Temperament und etwas Rhythmusgefühl zeigen – zumindest, wenn er seine Partnerin eng an sich pressen darf. Er hätte "geile Spaß gehabt die ganze Woche", erzählt er strahlend nach seinem Einsatz.

Spaß hatte auch Comedian Martin Klempnow, wird da im Training aber immer wieder von seiner Tanzpartnerin Marta Arndt zurückgepfiffen, denn "mit Späßen kommen wir nicht weiter". Ihre Devise ist: "Er braucht eine strenge Hand". Und das Ergebnis lässt sich dann auch sehen – ein fröhlich inszenierter Cha Cha Cha. Klempnow freut sich. Er charakterisiert sich selbst als "Poco-Domäne-Schrankwand" und entschuldigt sich ständig bei seiner Partnerin für seine Unbeholfenheit.

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Bild: screenshot/rtl

Llambi gegen Laura Müller bei "Let's Dance"

Auch Laura Müller, die Freundin vom Wendler, hat es eigentlich ganz nett gemacht. Im extrem freizügigen Outfit legt sie einen Cha Cha Cha aufs Parkett. Die Juroren Motsi und Jorge finden freundlich anerkennende Worte, nur Joachim Llambi ist nicht so zufrieden und kritisiert vor allem ihre grundsätzliche Einstellung:

"Sie müssen sich davon lösen, zu sagen, ich will nur posen, ich will nur irgendwo gut aussehen. Scheißegal, ob Sie gut aussehen, Sie müssen gut tanzen."

Immerhin gibt er sich insgesamt nicht völlig abgeneigt und sieht sie auch weiterhin in der Show:

"Vielleicht brauchen Sie noch die ein oder andere Woche."

Joachim Llambi

Wendler und Pocher kommen bei "Let's Dance" zu Wort

RTL übertreibt es an diesem Abend mit Eigenwerbung für seine Sendungen. Erst erscheint eine Ankündigung im Bild für das neueste Dokutainment des Senders "Laura & Der Wendler in Amerika", aber es geht noch weiter. Michael Wendler und Oliver Pocher sind im Studio anwesend und dürfen sich – statt wie sonst nur im Internet – von Angesicht zu Angesicht ein bisschen anfrotzeln.

Und natürlich auf ihre Show am Sonntag hinweisen, die angeblich total spontan angesetzt wurde. Alles live und nichts vorher abgesprochen. Oliver Pocher witzelt: "Es gibt nicht nur beim Tatort Tote." Der Wendler fragt Beifall heischend ins Publikum: "Wollt Ihr das sehen?" Der Applaus fällt peinlicherweise sehr kläglich aus.

Durch Einlagen wie diese und die zahlreichen Werbepausen wird einem der Abend am Ende dann doch sehr lang. Es ist schon nach Mitternacht, als die Entscheidungen bekannt gegeben werden, wer bleiben darf und welches Tanzpaar gehen muss. Sportler Moritz Hans ist zum Beispiel eine Runde weiter und kann gleich Geburtstagsglückwünsche zu seinem 24. Geburtstag entgegen nehmen. Da 2020 ein Schaltjahr ist, ausnahmsweise auch am richtigen Datum, dem 29. Februar.

Fußballerin Steffi Jones muss die Show als Erste verlassen

"Es wäre echt mein Armageddon, wenn ich direkt als Erste rausfliegen würde", bekannte Rapperin Sabrina Setlur vorab im Training. Da sie in der ersten Folge der Show eine gute Figur gemacht hatte, denkt man zunächst, diese Sorge wäre doch eher unbegründet. Aber Setlur wirkt dieses Mal beim Wiener Walzer steif und unbeholfen und muss am Ende tatsächlich um den weiteren Verbleib zittern. Es trifft dann aber doch Fußballerin Steffi Jones, die sich zwar sehr gesteigert hatte, deren Quickstep laut Llambi aber dennoch aussah als hätte sie "einen Ball verfolgt".

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