BVB
Bild

Hattrick-Haaland rettet den BVB. Bild: imago images / Nordphoto

Die besten Reaktionen zum Haaland-Hattrick: "Haben wir den überhaupt verdient?"

Der Heiland Haaland ist da: Nur 183 Sekunden hat Erling Haaland gebraucht, um sein erstes Bundesliga-Tor zu schießen. Und es war ein verdammt wichtiger Treffer: Borussia Dortmund war drauf und dran, den Rückrunden-Auftakt beim FC Augsburg zu vergeigen und lag zwischenzeitlich mit 3:1 hinten. Dann kam der 19-jährige Winter-Neuzugang aufs Feld und traf – mehrmals.

In der 56. Spielminute brachte Lucien Favre den Norweger ins Spiel. Ein ungewöhnlich früher Wechsel für den Schweizer Trainer. Doch Favre musste reagieren. Gerade hatte der FC Augsburg durch Niederlechner das 3:1 geschossen. Es drohte die Blamage. Doch Haaland erlöste die Dortmunder schon in der 59. Spielminute und machte den Anschlusstreffer. Dann begann der Wahnsinn.

Nur zwei Minuten später traf Jadon Sancho zum 3:3-Ausgleich. Zehn Minuten später war es wieder Haaland, der zur Führung traf. Doch diesmal musste er den Ball nur über die Linie schieben, weil Kollege Thorgan Hazard in Fifa-Manier in die Mitte vor das leere Tor passte. Dann hatte der Neuzugang aus Salzburg Blut geleckt und traf in der 79. Spielminute sogar noch zum 5:3 und machte damit einen Hattrick.

Die BVB-Fans hatten auf Twitter mit Favre und Akanji eigentlich schon zwei Sündenböcke gefunden – doch als Haaland kam, entwickelten sich die wütenden Tweets zu Liebesbekundungen für den neuen Blondschopf im BVB-Sturm. Der Tenor war klar: Endlich hat der BVB einen Mittelstürmer. Und dann auch noch so einen treffsicheren Spieler. Einen, der "nur" 20 Millionen Euro gekostet hat. Ein Schnäppchen im überhitzten Fußball-Business.

Wir haben die besten Reaktionen zum Haaland-Wahnsinn gesammelt:

"Haben wir den überhaupt verdient?"

(bn)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Bin sehr religiös" – Wolfsburg-Profi schießt gegen Regenbogen-Binde 

"Wir stehen als Verein für eine tolerante Gesellschaft. Daher wollen wir uns nicht nur punktuell gegen Diskriminierung positionieren, sondern über die gesamte Saison und in allen unseren Teams ein deutliches Zeichen setzen und so zeigen, dass wir für Vielfalt stehen", hatte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke vor dem Spieltag gesagt.

Beim 2:1-Sieg der Wölfe gegen den FC Schalke 04 am Samstag hatte Josuha Guilavogui die Mannschaft mit einer Regenbogen-Kapitänsbinde am Arm aufs Spielfeld geführt. …

Artikel lesen
Link zum Artikel