Hattrick-Haaland rettet den BVB.
Hattrick-Haaland rettet den BVB.
Bild: imago images / Nordphoto

Die besten Reaktionen zum Haaland-Hattrick: "Haben wir den überhaupt verdient?"

20.01.2020, 07:20

Der Heiland Haaland ist da: Nur 183 Sekunden hat Erling Haaland gebraucht, um sein erstes Bundesliga-Tor zu schießen. Und es war ein verdammt wichtiger Treffer: Borussia Dortmund war drauf und dran, den Rückrunden-Auftakt beim FC Augsburg zu vergeigen und lag zwischenzeitlich mit 3:1 hinten. Dann kam der 19-jährige Winter-Neuzugang aufs Feld und traf – mehrmals.

In der 56. Spielminute brachte Lucien Favre den Norweger ins Spiel. Ein ungewöhnlich früher Wechsel für den Schweizer Trainer. Doch Favre musste reagieren. Gerade hatte der FC Augsburg durch Niederlechner das 3:1 geschossen. Es drohte die Blamage. Doch Haaland erlöste die Dortmunder schon in der 59. Spielminute und machte den Anschlusstreffer. Dann begann der Wahnsinn.

Nur zwei Minuten später traf Jadon Sancho zum 3:3-Ausgleich. Zehn Minuten später war es wieder Haaland, der zur Führung traf. Doch diesmal musste er den Ball nur über die Linie schieben, weil Kollege Thorgan Hazard in Fifa-Manier in die Mitte vor das leere Tor passte. Dann hatte der Neuzugang aus Salzburg Blut geleckt und traf in der 79. Spielminute sogar noch zum 5:3 und machte damit einen Hattrick.

Die BVB-Fans hatten auf Twitter mit Favre und Akanji eigentlich schon zwei Sündenböcke gefunden – doch als Haaland kam, entwickelten sich die wütenden Tweets zu Liebesbekundungen für den neuen Blondschopf im BVB-Sturm. Der Tenor war klar: Endlich hat der BVB einen Mittelstürmer. Und dann auch noch so einen treffsicheren Spieler. Einen, der "nur" 20 Millionen Euro gekostet hat. Ein Schnäppchen im überhitzten Fußball-Business.

Wir haben die besten Reaktionen zum Haaland-Wahnsinn gesammelt:

(bn)

Debatte um Haaland-Zukunft: Zu diesem Klub will er nicht

Seit Mittwochmorgen um 0 Uhr ist das Sommertransferfenster geschlossen und eine Sache steht definitiv fest: Erling Haaland wird Borussia Dortmund in diesem Jahr nicht mehr verlassen. Zuletzt kamen immer wieder Gerüchte um einen möglichen Wechsel zu Paris Saint-Germain auf – allerdings nur für den Fall, dass PSG-Star Kylian Mbappé den Verein im Sommer gen Madrid verlassen hätte.

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