Dschungelcamp
Daniel Hartwich und Sonja Zietlow werden die Dschungelshow 2021 moderieren.

Die "Dschungelshow" wird genau wie das Dschungelcamp von Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderiert. Bild: TVNow / Stefan Menne

Dschungelcamp

Ex-Dschungelcamperin: Darum ist die neue "Dschungelshow" für die Kandidaten ein schlechter Deal

Mit der "Dschungelshow" hat sich RTL für 2021 eine Alternative zum Dschungelcamp gesucht. Durch die Corona-Pandemie war eine Reise nach Australien mit Kandidaten, Angehörigen und Kamera-Team einfach nicht realisierbar. Stattdessen ziehen die zwölf Kandidaten in einem Kölner Studio in Tiny Houses und versuchen, sich das goldene Ticket für das Dschungelcamp 2022 zu sichern.

Für RTL dürfte sich die Show trotz aller Widrigkeiten lohnen. Die Fans fiebern der Show nämlich trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Veränderungen mit Spannung entgegen. Doch für die teilnehmenden Promis ist die Ersatz-Show eher ein schlechter Deal, behauptet Ex-Dschungelcamperin Micaela Schäfer.

Micaela Schäfer hält "Dschungelshow" für einen schlechten Deal

Das Nacktmodel ist sich sicher, dass die Show für die Promis nicht leicht wird – allerdings nicht unbedingt aufgrund der Gegebenheiten vor Ort. "Schwierig wird es auf jeden Fall für die Kandidaten, aber vor allem auch schwierig danach. Man darf ja nicht vergessen, dass die Leute oft reingehen, um ihr Finanzloch zu stopfen. Nach dem Dschungelcamp warten in der Regel auch immer noch wahnsinnig viele Aufträge auf die Kandidaten. Nun haben wir allerdings Corona und da wird keine Disco oder Einkaufcenter jemanden für eine Autogrammstunde buchen können", erklärt der Reality-TV-Profi im Gespräch mit watson.

Bildnummer: 59205196  Datum: 10.02.2013  Copyright: imago/Future Image
LOS BANDITOS GOES WILD PARTY, Berlinale 2013 Micaela Schaefer attending the LOS BANDITOS GOES WILD PARTY at the Adlon Hotel during the 63rd Berlin International Film Festival / Berlinale. February 10, 2013 Foto:xR.xHardex/xFuturexImage Entertainment People x0x xkg 2013 hoch entertainment celebrities celebrity fame culture red carpet arrival movie cinema Schauspieler Schauspielerin actor actress Internationale Filmfestspiele Berlin Unterhaltung Prominenz Roter Teppich 

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Micaela Schäfer war einst selbst Kandidatin im Dschungelcamp. Bild: imago images/Future Image

Genau das mache die Angelegenheit für die Promis schwierig und zu einem deutlich schlechteren Deal als das reguläre Dschungelcamp. Micaela Schäfer meint weiter:

"Ich kann mir auch vorstellen, dass aus diesem Grund ein paar Kandidaten abgesagt haben. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre im Corona-Jahr in den Dschungel gegangen, ich wäre rausgekommen und hätte null Jobs. Das ist wohl auch nicht das, was die Promis darin anstreben."

Nur für die Follower-Zahlen?

Der einzige Push, der zu erwarten wäre, wären wohl steigende Follower-Zahlen auf Instagram oder vielleicht ein TV-Projekt. Für Micaela nicht gerade eine Top-Prognose. "Toll, Influencer… Ich weiß nicht, ob man das immer anstreben möchte. Für einen Henrik Stoltenberg (Anm. d. Red: war für die aktuelle "Dschungelshow" im Gespräch, sagte dann aber Berichten zufolge wieder ab) wäre das vielleicht noch erstrebenswert, aber für die gestandene Generation gehört da noch mehr dazu."

Mit unter anderem Mike Heiter, Christina Dimitriou, Oliver Sanne und Sam Dylan hat RTL allerdings vor allem Trash-TV- und Social-Media-erfahrene Kandidaten verpflichtet. Die freuen sich vermutlich auch über wachsende Follower-Zahlen auf Instagram.

Auf einen Teilnehmer wartet immerhin noch die Siegprämie in Höhe von 50.000 Euro und das Ticket ins Dschungelcamp 2022 in Australien. Das dürften immerhin etwas rosigere Aussichten sein, mit denen sich das wohl noch sehr Corona-belastete Jahr 2021 überbrücken lässt.

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