"The Kardashians" ist ab sofort auch in Deutschland zu sehen. Und Kim Kardashian stand sogleich mal wieder im Mittelpunkt.
"The Kardashians" ist ab sofort auch in Deutschland zu sehen. Und Kim Kardashian stand sogleich mal wieder im Mittelpunkt.Hulu / Disney+

"The Kardashians": Die Rückkehr der wichtigsten Influencerinnen-Familie der Welt

Sie sind zurück und auch in Deutschland zu sehen: Seit vergangener Woche ist die neue Serie der Kardashians online. Zu sehen gibt's einige Veränderungen. Und manches, was man längst kennt. Zum Beispiel Aufregung um das Sex-Tape von Kim Kardashian.
21.04.2022, 14:07

Sie wollten eine Pause machen. Doch lange dauerte die Pause nicht. Seit vergangener Woche sind die Kardashians, die größte und wichtigste Influencerinnen-Familie der Welt, wieder in ihrer eigenen Reality-Show im TV zu sehen. Nach 20 Staffeln von "Keeping up with the Kardashians" geht die Familie neue Wege. Neue Produzenten, neuer Sender, neuer Name: "The Kardashians".

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Nach Folge eins kann man resümieren: vielleicht teilweise, aber nicht komplett. Und das nicht nur, weil sich für die deutschen Zuschauerinnen und Zuschauer etwas Grundsätzliches verbessert: Die Episoden sind Woche für Woche quasi zeitgleich mit der Erstausstrahlung in den USA auch in Deutschland zu sehen – und zwar auf Disney+, weil die ausstrahlende US-Plattform "Hulu" hier nicht zu empfangen ist.

Das wird das mögliche Publikum in Deutschland merklich vergrößern. Wenn man denn wirklich wissen will, was die Faszination dieser Familie ausmacht. Aber vielleicht lohnt sich ja doch ein Blick?

Man kann über sie lästern, so viel man möchte: Die fünf Kardashian-Jenner-Schwestern vereinen alleine auf Instagram 1,3 Milliarden (!) Followerinnen und Follower auf sich. Den Einfluss, den diese Familie in sozialen Netzwerken hat, kann man gar nicht überschätzen.

"The Kardashians" beginnt mit einem wilden Drohnenflug

Auch hierzulande hatte man also die Möglichkeit, über die Osterfeiertage einen ersten Blick auf die neue Show zu werfen. Wer die Vorgängerserie gesehen hat, dem fiel vor allem in den ersten Minuten die frische Optik, die klareren Schnitte, der modernere Auftritt auf. Die Show eröffnete mit spektakulär produzierten Drohnenaufnahmen, die die Menschen vor den Fernsehern mitnahm auf einen Rundflug durch die Häuser der Protagonistinnen.

Fast schon lustig war, dass im gleichen Atemzug den Zuschauerinnen und Zuschauern die Hauptdarstellerinnen vorgestellt wurden. So als würden Menschen, die "The Kardashians" anschalten, nicht wissen, wer Kris Jenner und ihre fünf Töchter Kourtney Kardashian, Kim Kardashian, Khloé Kardashian, Kendall Jenner und Kylie Jenner sind. Aber sei's drum. Vielleicht war auch wichtig, wer im Intro nicht zu sehen war: Der einzige Sohn des Hauses, Rob Kardashian, der sich seit Jahren fast komplett aus der Show zurückgezogen hat.

Familienzuwachs: Kourtney Kardashian bringt in Folge eins von "The Kardashians" ihren neuen Lebensgefährten Travis Barker mit.
Familienzuwachs: Kourtney Kardashian bringt in Folge eins von "The Kardashians" ihren neuen Lebensgefährten Travis Barker mit.

Genau das war ja auch von einigen Töchtern zuletzt zu befürchten gewesen. Kourtney war in den vergangenen Jahren weniger und weniger zu sehen und verzichtete auch in Folge eins von "The Kardashians" nicht darauf zu betonen, wie schön sie die Monate ohne Kameras im eigenen Haus fand. Und auch Kendall und Kylie waren zuletzt längst nicht mehr so präsent in der Show zu sehen wie die dominierenden Kris, Kim und Khloé.

Der Auftakt der neuen Serie lässt erahnen: Der Senderwechsel könnte ein letzter Versuch sein, noch einmal die ganze Familie hinter einer gemeinsamen Show zu versammeln. Zumindest saß Kylie mit am großen Familientisch. Nur Kendall fehlte zum Auftakt, weil sie Corona hatte. "Das nervte", ließ sie per Einspieler wissen. "Aber ihr werdet mich im Rest der Staffel oft genug sehen."

Wichtiger war in Episode eins ohnehin ausgerechnet die zuletzt so zurückgezogene Kourtney, die tiefe Einblicke in ihre Beziehung mit Travis Barker zuließ, der auch keine Scheu zu haben scheint, selbst in der Sendung zu erscheinen. Und weil's so schön ist, sorgten sich Kourtneys Schwestern auch noch ein bisschen um ihren Ex, Scott "The Lord" Disick, der auch weiterhin Teil der Reality-Show ist (und den Quoten vermutlich noch immer guttun wird).

"The Lord" ist wieder an Bord. Ist das nun ein gutes Zeichen?

Scotts erneuter Auftritt ließ jedoch erahnen, dass der alte Wein in den neuen Schläuchen ebenfalls zu erwarten ist. Auch weil der vermeintlich größte Aufreger von Episode eins ist, dass Kims Sohn einen Clickbait-Artikel über seine Mutter auf dem iPad gefunden haben soll, der neue Details über ihr (mittlerweile ziemlich altes) Sex-Tape enthalten soll.

Das mag für Mama Kim durchaus unangenehm sein, doch gleichzeitig wissen die nicht auf den Kopf gefallenen Kardashians auch, dass jedes Sex-Tape-Detail noch immer Schlagzeilen und Quote bringt. Und wären diese ihnen nicht wichtig, hätten sie die Szene nicht in der Show gezeigt.

Das ist das Wichtigste, was all jene Zuschauerinnen und Zuschauer wissen sollten, die nun tatsächlich zum ersten Mal ein Reality-TV-Format der Kardashians sehen, weil Disney+ die neue Show zeigt: Die Jenners und Kardashians sind es, die am Ende entscheiden, was sie von sich zeigen. Und was nicht. Mit ihrer echten Lebensrealität haben ihre Shows nicht immer zu tun.

Und: Die Sendungen wurden in aller Regel vor einigen Wochen oder gar Monaten aufgezeichnet. Weshalb man die Schwestern Dinge sagen hört, von denen man längst weiß, dass sie heute längst überholt sind. Zum Beispiel, wenn Khloé in Folge eins davon spricht, eine Beziehungstherapie mit Tristan Thompson machen zu wollen. Dem Mann, der kurz vor der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter fremdgegangen war. Und erneut fremdgehen wird. Das jedoch gibt's bei "The Kardashians" erst in einigen Wochen zu sehen.

(sw)

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