Kinder
Bild

Bild: facebook/screenshot

Grundschullehrerin kündigt aus Erschöpfung – und gibt Eltern die Schuld

Jessica Gentry ist Grundschullehrerin. Sie war Grundschullehrerin. Denn sie hat vor Kurzem ihren Job gekündigt. Weil sie es einfach nicht mehr ausgehalten hat.

Die junge Mutter aus Harrisonburg im US-Bundesstaat Virginia erläuterte ihre Beweggründe für diesen radikalen Schritt in einem Facebook-Post.

"Der Filter kommt runter!"

Viele würden wohl denken, sie hätte ihren Job wegen der schlechten Bezahlung verlassen. Doch das sei falsch.

Sie unterrichte leidenschaftlich gern, aber sie hätte es einfach nicht mehr ausgehalten.

Darum habe sie gekündigt. Sie habe einsehen müssen, dass sie diesen Kindern nicht helfen könne, wenn sie selbst daran zerbreche.

Jessicas Post wurde seit seiner Veröffentlichung am 13. Juni schon mehr als 210.000 mal geteilt.

Viele User, etliche Lehrerinnen darunter, kommentierten ihren Post voller Dankbarkeit:

"Das ist so wahr. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Eltern denken können, dass immer die Schule verantwortlich ist. Wenn man Veränderung möchte, sollte die zuhause anfangen."

Facebook-Userin Connie Good Hess

In einem Interview mit "WHSV" sagte Jessica, dass es ihr so schwer gefallen sei, die Probleme in der Schule nicht mit in ihr eigenes Familienleben zu nehmen. "So viele trauen sich nicht, etwas zu sagen. Es geht nicht um die Bezahlung. Darum ging es nie und darum wird es nie gehen. Es geht um Respekt."

In Deutschland gibt es nach einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin keine andere Berufsgruppe, die so stark von psychosomatischen Krankheiten betroffen sei, wie Lehrer.

Ist es Zeit, dass wir auch hierzulande die Sorgen von Lehrkräften ernster nehmen sollten? Schreibt uns!

Kein Trinkgeld? Du bist nicht pleite, sondern geizig

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Aldi-Süd zeigt neue Verpackung, die den Markt revolutionieren soll

Nachhaltige Firmenstrategien sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch fürs Geschäft. Umso schwerer haben es Nahrungsmittelkonzerne, die mit ihren Produkten nicht im Öko-Trend sind.

Fleisch, das in der allgemeinen Debatte für seine stark CO2 belastete Produktion kritisiert wird, bekommt hier ein Image-Update. Der Hackfleisch-Händler Tönnies führt bei Aldi-Süd jetzt eine neue Verpackung für seine Produkte ein, wie der Händler selbst bekannt gab.

Tönnies ist der exklusive Fleischlieferant von …

Artikel lesen
Link zum Artikel