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Joko und Klaas traten gegen ProSieben an. Doch bei einem Spiel musste Joko alleine ran. Bild: screenshot prosieben

Klaas verpennt Dreh – Joko muss bei Spiel allein gegen ProSieben antreten

Dreimal ist es Joko und Klaas bereits gelungen, ihren Haussender ProSieben zu besiegen. Am Dienstagabend hatten sie nun die fünfte und damit vorerst letzte Chance, sich im Kampf gegen den Sender ihre 15 Minuten Live-Sendezeit zu erspielen. Sollte ihnen das glücken?

Dafür mussten die beiden Entertainer wie gewohnt sechs Spielrunden sowie das große Finale überstehen. Und das war dieses Mal gar nicht so leicht. Denn ProSieben schickte mit René Adler, Timo Hildebrand und Frank Rosin starke Gegner ins Rennen.

Runde 1: Groß-Leichtwurf

Teddy Teclebrhan gab einen kryptischen Hinweis auf das erste Spiel: Es gehe um große und leichte Dinge, die geworfen werden müssten, kündigte er an. Unter dem Namen "Groß-Leichtwurf" bekamen es Joko und Klaas ausgerechnet mit den Fußballtorhütern René Adler und Timo Hildebrand zu tun. Die haben zwar eher Erfahrungen mit dem Halten von Bällen, aber werfen können sie auch.

Hinter der Aufgabe steckte genau das, was der Name vermuten ließ: Große, leichte Dinge werfen. Beide Teammitglieder durften werfen, der weitere Wurf zählte. Vom großen, zusammengefalteten Pappkarton, über eine Notfalldecke bis hin zum aufgeblasenen Sack – die Aufgabe war tricky.

Trotz von Beginn an gereizter Stimmung (Joko und Klaas motzten sich schon vor dem ersten Wurf an) starteten Joko und Klaas gut, ließen dann aber von Runde zu Runde nach. Nach sieben geworfenen Gegenständen führten die von ProSieben ins Rennen geschickten Fußballprofis und entschieden damit das Spiel für sich.

Zwischenstand: 0:1 – und damit die Führung für ProSieben.

Runde 2: Sitzen und Aufstehen

Der Name klang simpel, das Spiel war es aber natürlich nicht. Denn das Sitzen und Aufstehen wurde erschwert – durch Tabletts mit Sektgläsern, die dabei in den Händen gehalten werden mussten. Eins der zwei Gläser musste in jedem Fall stehen bleiben. Neun Punkte galt es zu holen

Joko wollte direkt starten, hatte aber das Spiel gar nicht richtig verstanden. Denn natürlich mussten die Sektgläser nicht nur beim Aufstehen auf dem Tablett sein, sondern auch schon beim Hinsetzen. Aber nach dem kleinen Missverständnis lief es erstaunlich gut. Trotz seiner langen Beine schaffte er es, sich mit den Tabletts in der Hand auf den Boden zu setzen und wieder aufzustehen. Dem deutlich kleineren Klaas gelang das anschließend auch auf einem hohen Barhocker. Überhaupt war Klaas bei dem Spiel in Bestform, denn die Aufgaben wurden immer schwieriger. Selbst als er auf einem extrem weit entfernten Sessel Platz nehmen sollte, gelang ihm das problemlos.

Nur in der dritten Runde scheiterte Klaas, aber Joko hatte noch einen Versuch. Dumm nur, dass seine Hose für das Hinsetzen einfach zu eng war. Aber ausziehen – ja, er hätte es gedurft – wollte er sie auch nicht. Stattdessen ging bei seinem unbeholfenen Versuch, sich auf einen umgefallenen Stuhl zu setzen, sogar noch die Lehne zu Bruch. Am Ende entschieden die beiden das Spiel dennoch für sich.

Zwischenstand: 1:1 – unentschieden.

Runde 3: Snowdome – Klaas verpennt die Aufgabe

Das dritte Spiel begann schon schlecht. Joko stand allein in einer Skihalle, von Klaas fehlte jede Spur. Er hatte den Dreh einfach verpennt. Fürs Nachkommen war es zu spät. Und somit musste sich Joko allein der Aufgabe im Snowdome widmen, die ihn schlimmstenfalls in Kontakt mit -4 Grad kaltem Wasser bringen sollte. Dass ausgerechnet dieses Spiel ohne Klaas stattfand, machte die Twitter-User skeptisch. Denn Klaas betonte in der Sendung noch, er habe bereits mit drei Jahren Skifahren gelernt – Joko hingegen war in der Hinsicht eher wenig talentiert. Schnell witterten die Fans eine Verschwörung seitens ProSieben:

Wie Joko es aber drehte und wendete, an dieser Aufgabe kam er nicht vorbei: Mit zwei der zur Auswahl stehenden Geräten musste er die Piste runterbrettern und einen kleinen Eiswassersee überqueren und am Ende des Wassers einen Buzzer betätigen. Jedes Gerät durfte allerdings nur einmal benutzt werden. Doch erst bei Versuch Nummer acht (er hatte 14) kam das erste Erfolgserlebnis. Am Ende blieb ihm nur noch eine Erkenntnis: Er musste sich auf Skier wagen, um ein zweites Mal das Wasser zu überqueren. Und tatsächlich schaffte Joko es und sicherte den zweiten Vorteil für das Finale.

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Joko musste alleine in der Skihalle antreten. Bild: screenshot prosieben

Zwischenstand: 2:1 für Joko und Klaas.

Runde 4: Easy Reiber

Bei "Easy Reiber" sollten mit einer Reibe Lebensmittel oder andere Gegenstände abgerieben werden – aber immer nur so viel wie vorgegeben. Ein Drittel einer Ingwerknolle beispielsweise, 1,2 Gramm eines Plastikfußes oder die Hälfte einer Einhorn-Seife – wer näher dran ist, hat gewonnen. Gegen Joko und Klaas trat dieses Mal Sternekoch Frank Rosin an. Der Küchenmeister kann mit Reiben umgehen und machte das seinen Konkurrenten mehr als deutlich. Er legte ordentlich vor, ging mit zwei Punkten für ProSieben in Führung.

Joko Winterscheidt (l.); Klaas Heufer-Umlauf (r.)

Gegen Frank Rosin traten Joko und Klaas im Spiel "Easy Reiber" an. Bild: ProSieben / Jens Hartmann

"Was wiegt mehr? Schwanz oder Kopf? Das fragt sich Joko auch gerade", kommentierte Steven Gätjen, als Joko und Klaas gerade über die abgeriebene Menge der Einhorn-Seife debattierten. Vor allem der Moderator selbst musste über seinen Witz lachen. Joko konnte nur den Kopf schütteln und für Klaas stand fest: Steven ist ein kleines Schweinchen.

Frank Rosin ließ sich davon nicht irritieren. Er gewann das Spiel locker.

Zwischenstand: 2:2 – unentschieden.

Runde 5: Die leichteste Frage der Welt

Es ging um eine wirklich leichte Frage, doch die Frage überhaupt zu erreichen, war das Problem. Die stand nämlich auf einem Zettel, der hoch auf einem Baumstamm befestigt war. Acht Minuten Zeit hatten die beiden, um irgendwie an die Frage zu kommen. Klaas legte vor und klammerte sich wie ein Äffchen an den Stamm, nur nach oben kam er auf diese Weise nicht.

Also begaben sich die beiden auf dem Studiogelände auf die Suche nach Hilfsmitteln, karrten Müllcontainer und Holzlatten an. Erfolglos. Im Requisitenlager suchte Joko nach einer Axt, fand aber nur ein Seil. Klaas machte sich derweil auf den Weg aufs Dach, zückte sein Handy und versuchte per Zoom irgendwie die Frage zu entziffern. Genauso erfolglos wie den Zettel per Drohne aufzunehmen. Nach fünf Minuten waren sie ihrem Ziel noch kein Stück näher.

Letzte Chance: Ein Seil um den Baumstamm binden und es von einem Auto ziehen lassen. Langsam setzte Joko den Wagen zurück – und brachte den Stamm tatsächlich zum Umfallen. 20 Sekunden blieben ihnen noch, um die Frage "Wie lautet Jokos richtiger Vorname?" zu beantworten. Kein Problem, es handelte sich schließlich um die leichteste Frage der Welt.

Zwischenstand: 3:2 für Joko und Klaas – und damit ein weiterer Vorteil für das Finale.

Runde 6: Platzieren oder Verlieren

Das Spiel hatte was von Hacky-Sack. Mit einem solchen Sack sollten Joko und Klaas bestimmte Teile einer Grafik treffen, die auf dem Studioboden eingeblendet wurde – aber natürlich erst, nachdem diese nicht mehr sichtbar war. Beim ersten Wurf rutschte Klaas ab und sorgte damit für Spott bei Kumpel Jakob Lundt, der aufgrund der Corona-Beschränkungen mit einer Soundmachine für Stimmung und Kommentare im Studio sorgen sollte. Und natürlich spielte er auch nach dem Patzer einen passenden "Du Idiot"-Sound ein.

Das brachte das Fass bei Klaas zum Überlaufen. Er stürmte in die Soundkabine und ging auf seinen Kumpel los. Nur seine zaghaften Schlagversuche sorgten bei Joko eher für Lacher. Er solle doch wenigstens richtig Zuschlagen, forderte er seinen TV-Kollegen auf, denn es könne doch nicht sein, dass er privat härter von ihm einstecken müsse, als Jakob vor der Kamera.

Das Spiel konnten die beiden letztendlich dennoch für sich entscheiden.

Zwischenstand: 4:2 für Joko und Klaas – und damit vier Vorteile für das Finale.

Das große Finale

Motiviert starteten Joko und Klaas ins Finale, denn auf die Strafaufgabe, die sie im Falle einer Niederlage von ProSieben aufgedrückt bekommen sollten, hatten sie keine Lust. Verständlicherweise. Doch die sieben verschiedenen Aufgaben, die in jeweils 60 Sekunden gemeinschaftlich erledigt werden sollten, hatten es in sich. Die Zeit durften sich die beiden dabei selbst untereinander aufteilen, doch so richtig gut lief es in weiten Teilen nicht. An der ersten Aufgabe scheiterten sie gnadenlos. Spiel zwei entschieden sie jedoch für sich. Danach ging es allerdings weiter bergab.

Für ein Spiel sollte sich der eine potenzielle Friseurnamen ausdenken und aufschreiben, der andere sich diese anschließend merken und in der richtigen Reihenfolge wiedergeben. Doch das Gespann scheiterte ausgerechnet an Klaas' Handschrift. Denn die war für Joko einfach nicht zu entziffern. Da half es auch nicht, dass Klaas Moderator Steven Gätjen so lange belaberte, bis er die Namen wenigstens einmal vorlesen durfte.

Joko Winterscheidt (l.); Klaas Heufer-Umlauf (r.)

Im Finale bekamen Joko und Klaas sieben kleine Aufgaben gestellt. Bild: ProSieben / Jens Hartmann

Das siebte Spiel wurde dann zum alles entscheidenden Match. Im Zentrum der Aufgabe: ein Fahrrad. Einer sollte die Kette aufziehen, einer eine Runde fahren. Doch es gelang ihnen einfach nicht. Und so mussten sich Joko und Klaas im Kampf gegen ProSieben tatsächlich geschlagen geben.

Statt 15 Minuten Live-Sendezeit wartet nun eine wesentlich unangenehmere Aufgabe auf die Entertainer. Sie müssen sich ganz in die Dienste ihres Haussenders stellen und in ProSieben-Kostüme schlüpfen, um in dieser schönen Montur zu erklären, dass sie Verlierer sind und ProSieben der beste Sender der Welt ist. Die Zuschauer kommen ab Mittwoch in den Genuss dieser kleinen Trailer, die über eine ganze Woche verteilt täglich im ProSieben-Programm laufen werden.

(jei)

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