Bild: Twitter

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

03.08.2019, 14:06

Eine kleine Mathe-Aufgabe geht zur Zeit viral und verwirrt die Leute maximal. Dabei ist sie eigentlich ganz leicht zu lösen... oder?

Es fing alles mit einem scheinbar gewöhnlichen Tweet an. Der Nutzer @pjmdolI stellte seinen Followern eine vermeintlich einfache Rechenaufgabe und bat um die korrekte Lösung.

Löst ihr die Gleichung: 8 ÷ 2(2 + 2) = ?

16 oder 1?

Das Verflixte: Offenbar gibt es zwei Lösungen und beide scheinen zu stimmen! Aber wer hat nun die tatsächlich richtig richtige Lösung gefunden? Darüber streitet sich gerade das Netz.

Hier die beiden Lösungswege:

Und so fetzen sich die Leute:

"Ich habe zwei Abschlüsse in Mathematik, die Lösung ist 1."

"16... das ist für euch alle peinlich"

Selbst Taschenrechner liefern unterschiedliche Lösungen!

Eine einleuchtende Erklärung liefert der Autor, Blogger und Youtuber Presh Talwalker:

"Jene, die bei der Rechnung auf die Zahl 1 kommen, nutzen eine veraltete Version der Operatoren-Rangfolge."

"Diese Rangfolge sieht vor, dass man zuerst multipliziert 2(4) und dann 8 durch 8 teilt. Diese Lösung wäre vor 100 Jahren richtig gewesen."

Presh Talwalker entwirrt auch das Taschenrechner-Rätsel:

"Tippt ihr die Rechnung in einen Taschenrechner ein, so wird 16 die Antwort sein. Ihr müsstet noch einmal zusätzlich Klammern hinzufügen, um auf 1 zu kommen."

16! Hier also der richtige, zeitgemäße Rechenweg:

8 ÷ 2(2+2) = ?

Zuerst müssen die Zahlen in den Klammern zusammen gezählt werden:

8 ÷ 2(4) = ?

Nächster Schritt: Jetzt musst du zuerst die Division anwenden und DANN die Mulitplikation.

8 ÷ 2(4) = 4(4) = 16.

Die ganze Verwirrung entstand also, weil die Reihenfolge der Operatoren früher anders war und diese einige Nutzer immer noch anwendeten.

Die heute gültige Reihenfolge lautet:

  1. Klammer
  2. Potenzierung
  3. Multiplikation und Division („Punktrechnung“) - von links nach rechts
  4. Addition und Subtraktion („Strichrechnung“) - von links nach rechts

Zuerst hatten das Portal "Buzzfeed" und der "Business Insider" über den Mathe-Beef berichtet.

(lj)

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