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LONDON, ENGLAND - MARCH 06: Meghan, Duchess of Sussex speaks during a special school assembly at the Robert Clack Upper School in Dagenham ahead of International Women’s Day (IWD) held on Sunday 8th March, on March 6, 2020 in London, England.   (Photo by Ben Stansall-WPA Pool/Getty Images)

Meghan: Die ehemalige Schauspielerin muss Anfang nächsten Jahres vor Gericht aussagen. Bild: Getty Images/ WPA Pool

Harter Rückschlag: Meghan muss vor Gericht weitere Schlappe einstecken

Seit Anfang April sind Harry und Meghan keine Senior Royals mehr und haben der britischen Krone den Rücken gekehrt. Seitdem tragen sie auch nicht mehr öffentlich den Titel "Königliche Hoheit". Das Paar lebt nun mit Baby Archie im sonnigen Kalifornien und hat sich dort in einer luxuriösen Villa ein neues Leben aufgebaut. Auch wenn sie nicht mehr im Dienst des Königshauses stehen, sind Meghan und Harry weiterhin regelmäßig in den Schlagzeilen.

Ein Grund dafür ist der kommende Prozess von Meghan, der Anfang 2021 beginnt. Derzeit finden die Anhörungen zum Gerichtsverfahren statt. Die ehemalige Schauspielerin reichte im Oktober eine Klage gegen die "Mail on Sunday" ein, nachdem die Zeitung einen handgeschriebenen Brief von ihr an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht hatte. Meghan wirft dem Verlag Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, Missbrauch privater Informationen und Verstoß gegen das Urheberrecht vor.

Gerade wurden neue Gerichtsdokumente enthüllt, die implizieren, dass Meghan einen Beitrag zur Biografie "Finding Freedom" geleistet haben soll. Darüber hinaus soll Meghan ihre Freunde für PR-Zwecke eingesetzt haben. Das Anwaltsteam der 39-Jährigen stellte laut britischen Medien wie "The Sun" bereits klar, dass die Schilderungen in dem Werk nicht aussagekräftig seien und lediglich an der Oberfläche kratzen würden. Angeblich soll der Inhalt auf Erzählungen beruhen, die bereits im Vorfeld durch die Medien verbreitet wurden. Nun hat das Gericht allerdings gegen Meghan entschieden.

Das steckt hinter der neuen Verteidigungsstrategie

Wie Richterin Francesca Kaye nun laut dem Sender "ITV" bekannt gegeben hat, ist es der Gegenseite von Meghan gestattet, die Biografie "Finding Freedom" von den Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand für die Verteidigungsstrategie zu verwenden. Royal-Expertin Lizzie Robinson veröffentlichte auf ihrem Twitter-Account ein Statement von der Anwaltskanzlei der Herzogin. Dort heißt es unter anderem:

"Das Gericht hat heute erklärt, dass die 'Mail on Sunday' ihre Rechtsverteidigung zur Verhandlung ändern darf, unabhängig davon, ob diese Verteidigung korrekt oder wahr ist, was auf rechtlich vereidigten Zeugenaussagen beruht, die die Argumente der Zeitung widerlegen. Der 'Mail' wurde es erlaubt, die Verhandlung in die Länge zu ziehen und zu versuchen, die geänderte Verteidigung vor Gericht durchzusetzen. Wir haben keinen Zweifel, dass sie scheitern wird. Diese Verteidigung hat keinen Wert und ist in der Tat falsch."

Für Meghan ist das eine weitere Schlappe vor Gericht. Die Vorwürfe stehen weiter im Raum, dass sie in den Entstehungsprozess des Werkes involviert gewesen sein soll. Die Aussagen sollen nämlich ausschließlich aus dem Umfeld der Royals stammen. Ein Sprecher des Paares sagte jedoch bereits zur BBC:

"Der Herzog und die Herzogin von Sussex wurden für das Buch nicht interviewt."

Doch die Anwälte der "Mail on Sunday" behaupten, dass die Biografie "jeden Anschein erweckt, als sei sie mithilfe von Harry und Meghans umfassender Zusammenarbeit geschrieben worden". Zudem würde das Werk "viele Informationen über Meghans persönliches Leben" enthalten. Das bedeutet, dass die Autoren viele Details ohne besonderes Insiderwissen nicht hätten wissen können.

Meghan muss übrigens für die Klärung der offenen Fragen offenbar Fotos, FaceTime-Potokolle und Whatsapp-Nachrichten einreichen, rückwirkend ab dem 10. Februar 2019 für die folgenden sechs Monate. Es bleibt abzuwarten, ob dadurch die Glaubwürdigkeit von Meghan geklärt werden kann.

(iger)

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