Hat eine panische Angst vor dem Zahnarzt: Domenico de Cicco.
Hat eine panische Angst vor dem Zahnarzt: Domenico de Cicco.
Bild: imago images / Future Image

Geständnis: Dschungel-Star war zehn Jahre nicht beim Zahnarzt

24.11.2020, 09:01

Reality-TV-Star Domenico de Cicco leidet schon lange unter einem Trauma. Der 37-Jährige hat eine akute Phobie vor dem Zahnarzt. Seit einer Behandlung in der Vergangenheit plagt ihn eine irrationale Angst vor dentalen Eingriffen. "Das führte dazu, dass ich seit zehn Jahren nicht mehr beim Zahnarzt war."

De Cicco geht endlich zum Zahnarzt

Jetzt hat sich de Cicco endlich dazu durchgerungen, sich einer professionellen Zahnreinigung zu unterziehen. "Bild" hat den TV-Star bei seinem Besuch begleitet und mit ihm über seine Angst gesprochen. Zusätzlich ließ er sich noch Keramikschalen auf die Zähne setzen – auch, damit er so bald nicht mehr beim Zahnarzt erscheinen muss.

Der "Bild" erklärt de Cicco: "Vor zehn Jahren fing alles an. Damals war ich dort wegen einer Zahnwurzelbehandlung. Der Zahnarzt hatte sein Instrument in den Zahnkanälen abgebrochen und irgendwann haben die sich entzündet." Die Ereignisse haben seine Einstellung zu Zahnärzten verändert. "Dadurch war ich traumatisiert. Jede Berührung mit Zahnärzten war schwierig für mich", sagt er.

Zahnärztin erklärt: "Manche werden richtig panisch"

Eine große Hilfe war auch die neue Zahnärztin, die de Cicco die Angst nehmen konnte. Sie erklärt: "Es gibt sehr viele Patienten, die Angst haben. Manche werden hier richtig panisch. Das ist oft mit schlechten Erfahrungen verbunden, in die sich die Patienten hineinsteigern. Viele werden von Kollegen auch beschimpft, warum sie nicht kommen. Das weckt ein Schamgefühl, dann kommen sie noch seltener. Das kann man nur ändern, wenn Vertrauen da ist."

Domenico de Cicco ist der Sohn italienischer Eltern und wurde in Deutschland durch mehrere Auftritte in Reality-Shows bekannt. 2019 war er der erste Kandidat, der aus dem Dschungelcamp ausschied.

(vdv)

Themen

Weitsicht vor der Abwahl? Andreas Scheuer bewirbt sich um Mini-Job bei der "heute-show"

Acht Tage vor der Bundestagswahl treibt der Wahlkampf seltsame Blüten: Ein TV-Triell wie eine "Asi-Talkshow", ein Minister, der sich schon nach einem neuen Job umsieht – und eine Partei, die sich zur Motivation eines Films bedient, der Kriminalität und Morallosigkeit feiert. Die "heute-show" verwertete alle Vorlagen.

In "The Wolf of Wall Street" motiviert der von Leonardo DiCaprio gespielte Finanzguru Jordan Belfort seine Mitarbeiter mit einer aufpeitschenden Rede zu bedingungsloser Loyalität und unbändigem Einsatz für das Wohl des großen Ganzen – der Firma. Genau diesen Film hatten sich ein paar "Lurche von der Jungen Union" (O-Ton Oliver Welke, "heute-show"-Moderator) am Rande eines TV-Triells als Motivationsvideo ausgesucht und unterlegten die entfesselte Rede mit Untertiteln ("Wir. Gewinnen. Diese. …

Artikel lesen
Link zum Artikel