Musik
Bild

Bild: imago stock&people

Clan-Boss nahm heimlich Gespräche mit Bushido, Capital Bra und Shindy auf

Seit Monaten beschäftigt der Fall von Arafat Abou-Chaker, dem berüchtigten Kopf der Großfamilie Abou-Chaker, die Justiz und die Medien.

Einigen Teilen der Familie wird Körperverletzung, Geldwäsche oder Drogen- und Waffenhandel vorgeworfen. Arafat Abou-Chaker selbst wurde bekannt als ehemaliger Manager und enger Freund von Rapper Bushido.

Im Frühjahr 2018 hatte sich Bushido schließlich von Abou-Chaker losgesagt. Dem Clan-Chef wird vorgeworfen, zusammen mit seinem Bruder die Entführung der Frau und der Kinder von Bushido geplant zu haben. Anfang des Jahres wurde er zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

Noch immer aber ermittelt das Berliner Landeskriminalamt (LKA) gegen Abou-Chaker.

Im Zentrum steht dabei das Handy von Arafat Abou-Chaker...

Denn, wie nun die "Bild"-Zeitung berichtet, nahm Abou-Chaker zahlreiche Gespräche mit Prominenten heimlich mit seinem Handy auf - darunter auch Bushido.

Aber auch weitere Größen der deutschen Musik- und Rap-Szene sollen laut "Bild" jüngst Post vom LKA bekommen haben. Offenbar mit der Info, von Abou-Chaker heimlich mitgeschnitten worden zu sein.

Diese Stars bekamen wohl Post vom LKA

Capital Bra und Abou-Chaker

Laut Informationen der Zeitung soll es auch ein Treffen zwischen Capital Bra und Arafat Abou-Chaker gegeben haben, bevor der Rapper kurz mit Bushido zusammenarbeitete.

Im Januar gab Capi auf Instagram bekannt, Bushidos Label verlassen zu haben. Er warf Bushido vor, mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Der Rapper stand damals unter Polizeischutz.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Gott sieht alles

Ein Beitrag geteilt von Capital Bra (@capital_bra) am

Die Beamten seien bis heute mit der Auswertung der Gespäche beschäftigt.

Es müsse bei den aufgezeichneten Gesprächen nicht um strafrechtlich relevante Belange gehen, um einen Brief vom LKA zu erhalten, stellt ein Ermittler gegenüber der "Bild" auch klar.

"Er spricht mit uns": Mutmaßlicher Amokfahrer soll Haftrichter vorgeführt werden

Nach der Amokfahrt in der Trierer Innenstadt mit fünf Toten hat der dringend Tatverdächtige laut Polizei ausgesagt. "Er spricht mit uns", teilte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen mit. Zu den Inhalten der Aussage könne man aber keine Angaben machen.

Der 51-Jährige sollte demnach am Vormittag einem Haftrichter vorgeführt werden. Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft gibt es Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung des Mannes. Die Justizbehörde muss daher noch …

Artikel lesen
Link zum Artikel