WikiLeaks founder Julian Assange is seen as he leaves a police station in London, Britain April 11, 2019. REUTERS/Peter Nicholls
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Wikileaks-Gründer Assange in London zu 50 Wochen Haft verurteilt

01.05.2019, 12:5501.05.2019, 15:24

Der Gründer der Plattform WIkileaks, Julien Assange, ist am Mittwoch in London zu 50 Wochen Haft verurteilt worden. Grund für das Urteil ist ein Verstoß gegen Kautionsauflagen.

  • Der gebürtige Australier war am 11. April von der britischen Polizei in der Botschaft Ecuadors in London festgenommen worden, nachdem das südamerikanische Land das politische Asyl aufgehoben hatte.
  • Assange war 2012 in die diplomatische Vertretung geflüchtet. Damals lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor.

Assange, der die Vorwürfe immer zurückwies, fürchtete, via Schweden in die USA ausgeliefert zu werden.

Die US-Regierung hat einen Auslieferungsantrag gestellt, gegen den der Wikileaks-Gründer ankämpfen will. Die Entscheidung über den Auslieferungsantrag könnte sich jahrelang hinziehen.

(pb/dpa/afp)

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Selbstgespräche führen, das ist nicht nur in der echten Welt, sondern längst auch in Chaträumen möglich. Bei Messengerdiensten wie Slack oder Signal gibt es die Funktion, einen Chat mit sich selbst zu eröffnen. Slack schreibt scherzhaft dazu: "Du kannst hier gerne Dinge mit dir selbst besprechen. Denke aber daran, dass du für beide Seiten der Unterhaltung verantwortlich sein wirst."

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