George R. R. Martin lieferte die Buchvorlage für den Serien-Hit "Game of Thrones".
George R. R. Martin lieferte die Buchvorlage für den Serien-Hit "Game of Thrones".
Bild: Rich Polk/Getty Images / Rich Polk/Getty Images

"Game of Thrones"-Autor George R. R. Martin: Das lief während der Serien-Produktion anders, als gedacht

01.07.2021, 16:32

Die Serien-Ära von "Game of Thrones" ging nach acht Staffeln nicht unbedingt zur vollsten Zufriedenheit der gigantischen, weltweiten Fangemeinde zu Ende. Für etliche Zuschauer war das Finale zu vorhersehbar, inhaltlich zu schnell durchgepeitscht oder schlicht zu unlogisch. Nun verlangen schon etliche Fans nach einem Spin-off, das zunächst in Form des Prequels "House of the Dragon" 2022 erscheinen soll.

George R. R. Martin hat seit 1996 insgesamt fünf Bücher veröffentlicht, die als Vorlage für "Game of Thrones" dienten. Doch die Produktion überholte den Autor irgendwann. In einem neuen Interview verriet der 72-Jährige, warum ihn das bis heute beschäftigt und was er mit seinem eigenen Fantasy-Stoff plant.

George R. R. Martin bereut, seine Buchreihe nicht schneller fertiggestellt zu haben

Bevor die HBO-Serie an den Start ging, war der Autor noch der Ansicht, dass er die damit zusammenhängende Buchreihe rechtzeitig fertigstellen würde, wie Martin sich nun im Gespräch mit dem US-TV-Sender "WTTW" erinnerte: "Als sie mit der Serie begannen, hab ich schon vier Bücher gedruckt, das fünfte kam gerade heraus, als die Serie 2011 an den Start ging."

George R. R. Martin mit dem "Game of Thrones"-Cast.
George R. R. Martin mit dem "Game of Thrones"-Cast.
Bild: imago images / Javier Rojas/Pi

Genug Zeit also eigentlich, um das Epos fertigzustellen. Bis fünf Bücher verfilmt sind, dauert es schließlich ein paar Jahre. Doch das Schreiben der Bücher habe sich für den Autoren verzögert. Ab Staffel sechs von "Game of Thrones" basierten die Episoden nicht mehr auf Martins Büchern. Der empfand den Alleingang der Serie als nicht unbedingt angenehm und hätte sich gewünscht, früher fertig geworden zu sein:

"Ich hätte nie gedacht, dass sie mich einholen würden, aber das haben sie geschafft. Sie haben mich eingeholt und mich sogar überholt! Das machte es etwas seltsam für mich, denn die Show ging in etwas andere Richtungen."

Zwar habe Martin die Serienschöpfer David Benioff und D.B. Weiss mit groben Informationen versorgt, wie er den weiteren Verlauf seiner Bücher geplant hatte, dennoch hatten die beiden mehr oder minder freie Hand.

Martin arbeitet noch immer an den beiden letzten Büchern der Reihe

Martin arbeitet auch knapp zwei Jahre nach dem Serienfinale noch immer an seinem Finale des Epos. "The Winds of Winter" und "A Dream Of Spring" werden das sechste und das siebente Buch heißen, wenn sie erscheinen. Mit den beiden Bänden wolle der Autor die Geschichte definitiv ebenfalls zu einem Ende bringen – aber das soll sich vom enttäuschenden Serien-Finale deutlich unterscheiden.

Auch einige neue Handlungsstränge soll es in den Büchern geben. Wann sie erscheinen werden, ist noch immer unklar. Zuletzt gab Martin zu verstehen, "stark im Rückstand" zu sein. Inhaltlich wollte er deshalb auch noch nicht allzu intensiv auf sein Ende von "Game of Thrones" eingehen und deutete lediglich an: "Ich arbeite noch daran und ihr werdet es sehen, wenn es rauskommt."

George R. R. Martin wird jedoch selbst in etlichen Spin-offs inhaltlich beteiligt sein – die Fertigstellung der Buchreihe könnte sich also durchaus noch weiter hinziehen.

(cfl)

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