Die Unternehmensgruppe Aldi Nord kooperiert jetzt in Spanien und Portugal mit der Lieferplattform Glovo.
Die Unternehmensgruppe Aldi Nord kooperiert jetzt in Spanien und Portugal mit der Lieferplattform Glovo.
Bild: www.imago-images.de / Guenter Nowack

Neuer Service: Dieses Angebot testet Aldi jetzt in Spanien und Portugal

09.04.2021, 14:13

Gerade in der Pandemie versuchen einige Menschen, so selten wie möglich in den Supermarkt zu gehen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Helfen können dabei Lieferangebote der Supermärkte. In Spanien und Portugal testet die Unternehmensgruppe Aldi Nord gemeinsam mit der Lieferplattform Glovo jetzt zum ersten Mal solch ein Angebot. Schon im April liefert Aldi laut "Lebensmittel Zeitung" aus insgesamt fünf Märkten in Barcelona und Lissabon nach Hause.

Damit testet die Unternehmensgruppe, ob sie durch das Belieferungsgeschäft wachsen kann. In einigen Bezirken der Stadt Barcelona und der Metropolregion Lissabon können die Kunden dann von zu Hause ihre Einkäufe bei Aldi erledigen und bekommen diese dann geliefert. Die Partnerschaft mit dem Lieferservice Glovo ist für die Unternehmensgruppe dabei neu.

Lieferung innerhalb von 30 Minuten

Valentin Lumbreras, CEO der Aldi Supermercados S.L. in Spanien, sagte laut "Lebensmittel Zeitung", dass die "Last Mile Delivery" und insbesondere die Lieferung von Lebensmitteln zuletzt eine "spannende Dynamik" entwickelt habe. "Zugleich verbinden wir den schnell wachsenden Bereich E-Commerce mit einer unserer größten Stärken, dem Aldi-Filialnetzwerk", so Lumbreras.

Aldi teilte mit, dass das Unternehmen so weiter seinen Anspruch verfolge, "alle Menschen immer und überall mit dem zu versorgen, was sie zum täglichen Leben brauchen". Nutzen können Kunden das Angebot über die App von Glove. Die Lebensmittel sollen dann innerhalb von 30 Minuten gebracht werden. Sollte das Angebot gut genutzt werden, soll das Angebot auf mehr Märkte ausgeweitet werden.

Und auch Glovo kann von der Zusammenarbeit profitieren. Das Startup wurde 2015 in Barcelona gegründet, inzwischen liefert es bereits in 22 Ländern Ware von lokalen Händlern und Supermärkten. Durch die Zusammenarbeit mit Aldi erweitert Glovo nun das Angebot. Und das ist wichtig, denn Glovo hat zum Ziel, dass die Nutzer der App dort alles, was sie brauchen, finden.

Glovo arbeitet bereits mit anderen namhaften Händlern zusammen, beispielsweise mit Kaufland Rumänien. Zudem kooperiert Glovo auch mit Restaurants.

In Deutschland bieten andere Supermärkte, etwa Rewe, bereits einen Lieferservice an.

(pas)

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