Tequila shot with lime and solt

96 Millionen Liter Tequila werden jedes Jahr produziert. Bild: iStockphoto / keira01

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Beim Tequila-Brennen entsteht Müll – den nutzt eine Studentin nun für nachhaltiges Plastik

Beim Thema Tequila scheiden sich die Geister – entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Doch Schnaps ist nicht alles, was aus der Agaven-Pflanze produziert werden kann: Eine mexikanische Studentin hat einen Bio-Kunststoff aus den Fasern der Pflanze hergestellt, die sonst bei der Tequila-Produktion als Abfall übrigbleiben.

Und von diesen Faserresten gibt es eine ganze Menge: Tequila ist inzwischen weltweit ein Verkaufsschlager, 96 Millionen Liter davon werden jährlich laut dem Onlineportal "Tech and Nature" produziert. Dabei fallen 289 Millionen Tonnen der Agaven-Faserreste an, von denen wiederum 30 Prozent im Müll landen. Genau diese 30 Prozent will Fernanda Ordorica Bechelany retten.

Der Bio-Kunststoff, den die Studentin der National School of Architecture, Art and Design Tecnologico in Monterrey entwickelt hat, besteht aus einem dünnen Film aus Agavenfasern, die beliebig geformt, genäht und im Siebdruck eingesetzt werden können. Das Agaven-Plastik, das komplett kompostierbar ist, könnte damit eine nachhaltige Alternative etwa zu Polyester-Kleidung sein. Aber auch zu Plastiktüten könnte der das Material verarbeitet werden.

Für ihre Erfindung hat Bechelany den Publikumspreis des "Second Life of Things in Design"-Award gewonnen. Das Preisgeld will die Studentin dafür verwenden, weiter zu forschen – und letztlich ein Material zu produzieren, das weltweit effizient verwendet werden kann.

Aber schon in Mexiko könnte das Bio-Plastik einiges bewirken: In dem Land werden jährlich sieben Millionen Tonnen Kunststoff produziert. Die Recycle-Quote liegt bislang aber nur bei sechs Prozent. Das Agaven-Plastik könnte also einen großen Unterschied machen.

(ftk)

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Leiser und vogelfreundlicher: Startup entwickelt flügellose Windräder

Windräder sind eine super Sache, um klimafreundlichen Strom zu produzieren, da sind sich inzwischen eigentlich alle einig. Sobald es tatsächlich darum geht, ein Windrad zu bauen, ist der Protest von Anwohnern aber nicht selten groß. Die Rotorblätter seien zu laut, würfen zu viel Schatten, massakrierten Vögel und Fledermäuse, heißt es dann.

Ein Prototyp des spanischen Startups Vortex Bladeless könnte solchen Kritikern aber im wahrsten Sinne des Wortes den Wind aus den Segeln nehmen. Denn das …

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