Tinder
Close up of a happy young couple enjoying city life.

Tinder will Dating-Erfahrungen sicherer machen (Symbolbild). Bild: Getty

"Panik-Button": Mit diesen neuen Features will Tinder sicherer werden

Bei einem Tinder-Date ist der Ausgang des Abends oft reine Glückssache. Manchmal erkennt man sein Date nicht einmal, da er oder sie es bei den Fotos ein bisschen übertrieben hat. Oder es stellt sich raus, dass beide so gut zusammenpassen wie Salami auf ein Nutellabrot.

Beide Szenarien sind zwar nicht schön, aber immerhin ungefährlich. Aber was ist, wenn das Date gegen deinen Willen in eine ganz falsche Richtung läuft?

Tinder will seinen Mitgliedern jetzt noch mehr Sicherheit bieten. Über die Sicherheitsapp Noonlight will Tinder ein einfach zu bedienendes Sicherheits-Center schaffen. Diese Features kommen 2020 dazu:

Die Foto-Überprüfung

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Ahme die Pose nach und Beweise, dass du kein Fake-Profil bist. Bild: tinder

Andere Dating-Apps können das bereits: Mit der Foto-Überprüfung will man Fake-Profile und Bots dezimieren. Das neue Feature soll den Usern demnach erlauben, sich selbst zu authentifizieren.

Selfies, die du über die App in Echtzeit aufnehmen kannst, werden dann mit deinen aktuellen Profilbildern verglichen. Den Vergleich übernimmt eine menschengestützte KI. Bist du verifiziert, erhältst du einen blauen Haken neben deinem Profilnamen.

Der Dating-Kalender

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Man vergisst das Date nicht und ist zusätzlich abgesichert. Bild: tinder

In Zukunft soll man seine Dates auch in einen Kalender eintragen können. Im Notfall kann man dann über eine Timeline einen diskreten Hilfe-Ruf absenden. Die Timeline ist im Kalender integriert.

Der Panik-Button

Damit man Hilfe in einem Notfall erhalten kann, sollte man dem Sicherheitsfeature erlauben, auf den Standort zuzugreifen. Über den Kalender weiß die App dann, mit wem du dich triffst und über die Ortungsfunktion auch, wo.

Das "Wall Street Journal" berichtet über die Funktionsweise des sogenannten "Panik-Buttons". Wird der gedrückt, fordert die App auf, einen Code einzugeben. Gibt man den Code nicht ein, kommt eine Nachricht, bleibt die auch unbeantwortet, folgt ein Anruf. Wird der Anruf nicht angenommen, wird der Notfall bestätigt, Noonlight benachrichtigt die Polizei. Der Panik-Button ersetzt natürlich keinen herkömmlichen Notruf.

Das Safety-Center

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Im Safety-Center gibt es viele unterschiedliche Tools. Bild: tinder

Innerhalb des Safety Centers werden die User auch über neue Features informiert. Hier haben sie alle Funktionen auf einen Blick und können in einem Quiz auch ihr Wissen überprüfen. Nach Beantwortung der Fragen bekommt man Tipps, um noch sicherer zu daten. Man erhält auch schnellen Zugang zu unterschiedlichen Hotlines, wie zum Beispiel eine Nummer gegen sexuelle Belästigung.

Bye Bye blöde Anmachen

Außerdem will Tinder endlich eine Software entwickelt haben, die unangebrachte Nachrichten erkennt. Mithilfe der Tinder-Community könne die Software an gemeldeten Beispielen lernen und die nicht gewünschten Nachrichten noch schneller erkennen, teilt Tinder mit. Der Absender kann im Anschluss gemeldet werden. Eine ähnliche Technologie steckt im Undo-Feature. Hier wird man noch vor dem Abschicken einer potenziell anstößigen Nachrichten gefragt, ob man diese wirklich senden möchte.

Sicherheit auch für andere Dating-Apps

Das Safety-Center und seine Funktionen wurden von der Organisation "Match Group Advisory Council" ins Leben gerufen. Zuerst werden die Funktionen in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland abrufbar sein. Die gleichen Sicherheitsmaßnahmen sind auch für andere Dating-Apps angekündigt.

Die Mitgründerin der Sicherheitsapp sagt:

"Noonlight handelt wie ein stiller Bodyguard in Situationen in denen du alleine bist oder dich gerade zum ersten Mal mit jemandem triffst."

quelle: tinder

(joey)

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