TV
Bild

Heidi Klum ist seit knapp drei Jahrzehnten gefragtes Model und TV-Persönlichkeit. Bild: Imago images/future Image

Heidi Klum rechnet mit der Modewelt ab: "Rücksichtsloses Business"

Bevor Heidi Klum Herrscherin über ihr eigenes Markenimperium wurde, musste sie sich vor 28 Jahren gegen 25.000 "Meeedchen" durchsetzten: Als 19-jährige Schülerin holte sie sich in der Castingshow "Model '92" die Krone und gewann einen 300.000 Dollar schweren Modelvertrag. Der internationale Durchbruch gelang ihr sechs Jahre später als Titelgesicht der Bademodenausgabe von "Sports Illustrated".

In einem Interview mit dem US-Magazin "People" offenbarte die heute 46-Jährige nun, dass ihre Tochter Leni das einzige ihrer vier Kinder sei, das einmal in ihre Model-Fußstapfen treten wolle: "Leni hat ihre eigene Persönlichkeit, aber sie hat einen gewissen Hang zu dem Karriereweg ihrer Mutter."

Heidi Klum soll Platz für Tochter Leni machen

Leni habe zwar "das Gefühl, dass sie ihr eigenes Ding machen muss", so Heidi. Aber die 15-Jährige fühle sich auf ganz natürliche Weise zur Modeindustrie hingezogen. So hätte sie ihrer berühmten Mutter gesagt: "Okay, rutsch rüber. Ich übernehme jetzt."

In dem Interview gibt Klum allerdings auch zu bedenken, dass die Fashionindustrie ein hartes Pflaster sei:

"Es ist definitiv ein rücksichtsloses Business. Es hat sich mit den Jahren auch sehr verändert. Als ich 1992 angefangen habe, war alles noch ganz anders."

Trotz dem Model-Haifischbecken hält sich Heidi Klum seit knapp drei Jahrzehnten erfolgreich im Geschäft und ist heute eine gefragte Unternehmerin. Nach wie vor ziert Klum regelmäßig Titelseiten (zuletzt für das britische Magazin "Red"), ihr Fokus liegt aber längst auf TV-Shows wie "Germany's next Topmodel" oder ihrem neuen Amazon-Prime-Coup "Making the Cut" – und natürlich auf der Eigenvermarktung. Finanzportale wie das US-Magazin "Forbes" schätzen ihr Vermögen auf 75 bis 120 Millionen Dollar (69 bis 111 Millionen Euro).

(ab)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Meinung

Warum Joko und Klaas hätten sagen müssen, dass auch sie Frauen sexuell belästigt haben

Die Entertainer Joko und Klaas machten in einem Video auf sexuelle Gewalt und Belästigung aufmerksam. Doch einst waren sie selbst Täter und ernteten Kritik. Thematisiert haben sie das in ihrem Beitrag nicht. Warum das ein Fehler ist.

Am Mittwochabend lösten Joko und Klaas die 15 Minuten Sendezeit ein, die sie in ihrer Duell-Show gegen ProSieben gewonnen haben. Der Moderator Klaas Heufer-Umlauf kündigte auf Twitter an, dass das wohl die speziellsten 15 Minuten sein würden, die sie je gesendet hätten.

In der Livesendung begrüßte Journalistin Sophie Passmann die Zuschauerinnen und Zuschauer. "Es wird hart, es wird bitter, aber wir müssen da jetzt gemeinsam durch. Willkommen bei der Ausstellung 'Männerwelten'." Zuerst zeigt …

Artikel lesen
Link zum Artikel