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Oliver Pocher: Der Comedian führt nun weitere angebliche Beweise gegen Anne Wünsche an. instagram/ oliver pocher

Oliver Pocher rechnet als Rezo mit Anne Wünsche ab – die wehrt sich

Oliver Pocher behauptete in einem Video, dass Anne Wünsche rund 96.000 Kommentare für ein Gewinnspiel auf Instagram gekauft haben soll und zeigte sogar angebliche Beweise. Zudem meinte der Komiker mehrfach, sie würde ihre Kinder vermarkten. Nach den Vorwürfen nahm sich die Ex-"Berlin – Tag und Nacht"-Darstellerin eine Auszeit, um sich kurz danach mit einer Botschaft auf Instagram zurückzumelden.

Sie beteuerte: "Ich stehe immer noch dazu: Ich habe nichts an Followern, Likes oder Herzchen gekauft. Es wird sich auch nicht ändern, weil das die Wahrheit ist und wir sind auch mit dem Anwalt dran, das zu klären." Anne meinte weiter, sie habe bei der besagten Bank nie eine Kreditkarte beantragt und es würde dort keine auf ihrem Namen existieren. Vor dem Landgericht Hamburg erwirkte Wünsche daraufhin eine einstweilige Verfügung. Der Anwalt Stephan Mathé teilte daraufhin mit:

"Das Landgericht hat am 20. Mai 2020 einen Beschluss (...) erlassen, mit dem es Herrn Pocher bei Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000 Euro bzw. einer Ordnungshaft untersagt wird, in Bezug auf meine Mandantin zu behaupten, diese kaufe Follower und Likes."

Nun veröffentlichte der Comedian unter dem Titel "Die Verstörung der Anne W." ein neues Video, das sich wieder um die ehemalige Schauspielerin dreht. Der 42-Jährige verkleidete sich kurzerhand in den Youtuber Rezo, der sich "nach der CDU und der Presse die Anne Wünsche vornimmt und auf die Anschuldigungen von Oliver Pocher eingeht." Dabei präsentierte er angebliche neue Beweise, die Anne im Anschluss direkt zurückwies.

Pocher führt neue Beweise an

In dem Video führte Rezo, äh, Pocher an, dass er vielleicht bei Annes angeblichem Herzchen-Kauf die falsche Bank genannt habe. Dann meinte er: "Oder noch viel besser Anne Wünsche hat das nie gemacht, es war jemand ganz anders, jemand der aussieht wie Anne Wünsche, der heißt wie Anne Wünsche, der in derselben Wohnung lebt wie Anne Wünsche, der die E-Mail-Adresse benutzt, den Computer." Alle Aspekte, die der Comedian hier aufführt, untermauerte er wenig später mit angeblichen Fakten, die ihm zugetragen worden seien. Der verkleidete Pocher erklärte:

"Die ganzen Formulare sind natürlich schon bei der Anwältin, bei der Staatsanwaltschaft, bei der Richterin und bei allen, die das betrifft, eingegangen."

Insgesamt habe er 27 Seiten Beweise, die belegen würden, dass sogar noch weitere Vorwürfe stimmen würden. Die führt er dann auch gleich auf:

"Gehen wir doch mal genau auf die Vorwürfe ein, denn es gab genau drei verschiedene Zahlungen, die getätigt worden sind. Und zwar einmal am 4.10.2018 mit 59,99 Euro für 50.000 Instagram-Follower. 4.9.2019, 10.000 Instagram-Likes für ein Gewinnspiel. Wie kam es denn dazu? Und natürlich am 24.4.2020 96.500 Instagram-Kommentare in Form eines Emoji-Heart. Genau diese drei Rechnungen sind genau ausgestellt an Anne Wünsche. Was? Zufall? Wer ist das denn gewesen?"

Dann betonte er allerdings auch, dass für alle die Unschuldsvermutung gelte. Danach präsentierte Pocher von der Melderegisterauskunft allerdings noch ihre Adresse, um zu belegen, dass die Daten richtig sein müssten. Später folgten Belege von der IP-Adresse, die aufzeigen sollten, dass sich tatsächlich Anne Wünsche mit dem Portal, wo man Follower und Likes kaufen könnte, in Verbindung gesetzt hätte. Zu der Kreditkarte gab Pocher nun an:

"Hier ist ja noch mal die Rechnung von der Firma, die die ganzen Kreditkarten berechnet. Und auch hier wurde erfolgreich einmal eingelöst, zweimal eingelöst und beim dritten Mal ging leider die Kreditkarte durch. Das Lustige ist, der Betreiber der Seite hat mit Anne Wünsche telefoniert, weil er nachfragen wollte, was da schiefgelaufen ist und hat auch dieses schon per eidesstattlicher Versicherung zum Besten gegeben."

Oliver Pocher gibt weitere Hinweise

Dann kam Pocher auf den angeblichen E-Mail-Verkehr zwischen Anne Wünsche und dem Portal zu sprechen. Der 42-Jährige meinte:

"Ich habe noch ein bisschen mehr. Es gab damals sogar mal E-Mail-Verkehr zu diesen gekauften Followern. Hmm, was war denn da los? Was wollte denn Anne wissen, nachdem sie am 4. die Follower gekauft hatte, schrieb sie am 19.10. um 13.53 Uhr: 'Hallo, die gekauften Follower zu meinem Instagram-Profil sind zwar gekommen, aber viele davon sind schon wieder weg. Das heißt, es wurden immer weniger. Warum ist das so? Lg Anne.'"

Mehrere Tage sei es darum gegangen, die gekauften Follower wieder zurückzubekommen. Zum Schluss stellte Pocher fest: "Tja Leute, ich finde, nicht einmal belogen, nicht zweimal belogen, sondern dreimal belogen." Süffisant meinte er noch:

"Aber, es war nicht Anne Wünsche, es ist die Verstörung der Anne W. Es ist jemand gewesen, der heißt wie sie, der benutzt die E-Mail-Adresse, der benutzt die IP-Adresse, der hört sich sogar an wie diese Anne Wünsche und ich hoffe, dass Anne die sehr bald findet."

So reagiert Anne Wünsche

Die 28-Jährige veröffentlichte direkt nach dem Video von Pocher ihr eigenes auf ihrem Youtube-Channel. Zu Wort kam dort auch übrigens ihr Anwalt Mathé. Es sei jetzt an der Zeit, Klartext zu reden. Sie würde lügen, wenn sie sagen würde, dass die Situation sie in den letzten Wochen kaltgelassen hätte. "Der Vorwurf gegen mich war, ich habe Follower gekauft, ich habe Herzchen gekauft, ich habe Kommentare gekauft, ich mache Kindervermarktung und ich bin eigentlich keine gute Mutter bzw. weil meine Kinder in der Öffentlichkeit sind", so Anne.

Anne Wünsche weist die Vorwürfe zurück

Nicht alles, was sie in der Vergangenheit gemacht hätte, sei richtig gewesen. Dies bezieht sie auf den Vorwurf der Kindervermarktung. Sie sei sehr naiv, werde aber nun in Zukunft nicht mehr die Kids in den Fokus stellen, sondern sich selbst. Zum Thema Followerkauf bleibt sie bei ihrer Meinung:

"Ich stehe immer noch dazu, ich habe von diesen Vorwürfen und diesen Lügen nichts getan, was mir vorgeworfen wird. Ich habe mir kein einziges Mal Kommentare, Herzchen, Follower gekauft, niemals in meinem Leben. Ich habe mir einen Anwalt genommen. Das ist meine erste Erfahrung, gerichtlich vorzugehen. Aber diesmal ist es wirklich etwas, wo ich sagen muss, ich komme sonst ohne die Hilfe von einem Anwalt nicht raus."

Dieser kam dann auch noch zu Wort und erklärte: "Es ist schwer, was zu beweisen, was man nicht getan hat." Dennoch sei es ihnen gelungen, wie Anne weiter sagte:

"Denn Rechnungsdatum war zu einem Zeitpunkt, wo ich noch nicht mal hier gewohnt habe – das lässt sich mit Mietvertrag und Ummeldebestätigung beweisen. Mailverlauf mit meiner jetzigen Mailadresse, die auch erst seit Oktober 2019 nachweislich existiert. Wir werden strafrechtlich dagegen vorgehen, da es sich hier eindeutig um Urkundenfälschung handelt! Die gezeigte IP-Adresse wurde auch von uns geprüft und auch diese ist nicht richtig Und das Schärfste: seine Agentur wollte mich zu einer gemeinsamen TV Show einladen!"

Anne Wünsche beteuerte in ihrer Instagram-Story zudem: "Die Fakten, die du mir hier vorlegst, sind alle nicht echt. Diese Infos sind alle komplett falsch und die Belege haben wir. Wir konnten nachweisen, dass alles nicht echt ist, was gezeigt wurde, es ist alles gefälscht. Wir reden hier von einer ganz kriminellen Sachen, wo auch leider der Pocher reingefallen ist. Wir gehen dagegen vor."

(iger)

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