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Das "Unwort des Jahres" 2019 ist "Klimahysterie". Die "Heute-Show" nutzte das für einen Seitenhieb gegen Dieter Nuhr. Bild: dpa/screenshot facebook/heute-show/watson-montage

"Klimahysterie": "Heute-Show" spottet über Dieter Nuhr

Seit Dienstag ist klar: Das "Unwort des Jahres" 2019 ist "Klimahysterie". Natürlich sorgte diese Entscheidung der Jury auch für diverse Reaktionen, gerade in sozialen Netzwerken.

Wie kaum anders zu erwarten fallen diese Reaktionen sehr unterschiedlich aus. Die ZDF-Satiresendung "Heute-Show" nutzte direkt die Gelegenheit, um einem Kabarettisten eins auszuwischen, der seine eigenen Sendung in der ARD hat: nämlich Dieter Nuhr.

Der Hintergrund für die Spitze unter öffentlich-rechtlichen TV-Kollegen sind natürlich Nuhr wiederholte Äußerungen über Greta Thunberg und Fridays For Future (mehr dazu hier).

Auf Instagram teilt die "Heute-Show" gegen Dieter Nuhr aus:

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Wer traut sich? #heuteshow

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Auch dieser User gibt Nuhr eine mit:

Viele Konservative vermuten Meinungsmache

Soweit, so witzig. Es gibt aber auch ernste Beiträge. Unter dem Hashtag hat sich auf Twitter eine rege Diskussion entwickelt. Viele User aus dem konservativen und rechte Spektrum unterstellen der Jury aus Sprachwissenschaftlern, mit ihrer Wahl eine politische Agenda zu befeuern.

Er vermutet offenbar eine Kampagne:

Auch Bayerns Vize-Ministerpräsident äußerte sich:

Dieser User sieht es etwas differenzierter:

Für viele andere ist es die richtige Wahl

Doch längst nicht alle sehen die Wahl so negativ. Außerhalb der konservativen Bubble begrüßen viele die Entscheidung der Jury. Ein User etwa spricht mit Blick auf die vergangenen "Unwort"-Jahre von einer "Dauerausstellung der Diskursverschiebung nach rechts".

Manche würden sich womöglich sogar etwas mehr Hysterie wünschen – und beklagen stattdessen die grassierende Gleichgültigkeit.

Wer erinnert sich noch an die #Umweltsau?

Auch hier wird differenziert:

Wie so oft bleiben die jeweiligen Seiten hauptsächlich unter sich. Apropos differenziert: Eine Userin weist darauf hin, dass der Begriff "Hysterie" ohnehin problematisch ist.

"Zutiefst sexistische Geschichte"

(om)

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