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Young woman drinking first morning coffee and reading news in the kitchen of her apartment

Den eigenen Energieverbrauch im Blick zu behalten ist manchmal gar nicht so einfach. Es gibt aber Apps, die dabei helfen. Bild: E+ / AleksandarNakic

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Nachhaltiger wohnen: Diese Apps helfen beim Energiesparen

Herbst: Die Zeit, in der die Motivation für soziale Aktivitäten in gleichem Maße sinkt wie die Lust auf Couch und Kakao steigt und man die Heizung gar nicht weit genug aufdrehen kann. Zum Glück gibt es Wege, das Heizen weniger teuer und umweltbelastend zu gestalten. Aber wie sieht es mit Strom und Gas aus – wie kann ich meinen Haushaltsverbrauch senken, obwohl ich die nächsten Monate besonders viel Zeit zu Hause verbringen werde?

Meist sind es kleine Veränderungen, die schon einen deutlichen Unterschied machen. Watson hat drei kostenlose Apps herausgesucht, die dazu beitragen, dass du nachhaltig und günstig durch den Corona-Winter kommst.

Earnest

Der Name der App setzt sich zusammen aus "Earth", "Earn" und "Honest" und gibt bereits einen Hinweis darauf, was das Ziel der Anwendung ist und wie sie funktioniert. Die App hat ein übersichtliches Design und nachdem du mithilfe von ein paar Klicks den Einfluss deines Haushaltsverbrauchs auf das Klima und deine Kosten analysiert hast, kannst du mit Earnest dein Nachhaltigkeitswissen erweitern. Die App gibt dir Tipps, wie du dein Leben nachhaltiger gestalten kannst und fordert dich mit Challenges heraus, diese auch anzunehmen. Das kann zum Beispiel sein: Glühbirnen durch LED-Lampen ersetzen, Spülmittel selbst herstellen, oder einen Tag pro Woche kein Netflix & Co. zu schauen.

Mit Ratschlägen wie diesen kannst du Punkte sammeln. Je mehr Ressourcen du einsparst, desto mehr Gutes kannst du für die Umwelt tun: Zum Beispiel kannst du in deinem Namen von der Organisation One Tree Planted einen Baum im Regenwald pflanzen lassen.

Energy Buddy

Bei Energy Buddy musst du dir einen Account erstellen, dann wird dein CO2-Fußabdruck mit detaillierten Fragen gemessen: Du kannst Zählerstände und Stromkosten erfassen und den eigenen Tagesverbrauch errechnen.

Im Bereich News & Facts gibt es Artikel rund um das Thema Energie die sind aber recht lang, Nutzer müssen also ein großes Interesse daran haben, sich zu informieren. Kürzere Tipps wären vielleicht besser gewesen. Außerdem gibt es Mini-Spiele, die haben allerdings nichts mit Nachhaltigkeit oder Energie zu tun und wirken daher etwas deplatziert.

Besonders cool: Du kannst deine einzelnen Elektrogeräte eingeben und herausfinden, wie dein Stromverbrauch zustande kommt. Wenn deine Waschmaschine beispielsweise einen Jahresverbrauch von 46 kwH – was 14 Euro im Jahr entspricht – kannst du überlegen, ob du sie vielleicht zu oft anstellst, obwohl sie noch nicht voll beladen ist, oder ob du mit einer geringeren Temperatur waschen und dadurch Energie und Geld sparen kannst.

Energiecheck

In der App Energiecheck kannst du Strom, Wasser, Heizenergie und sogar Tankfüllungen visualisieren und einen guten Überblick über deinen Energieverbrauch bekommen. Ziemlich praktisch: Du kannst den Zählerstand einfach scannen, indem du dein Smartphone oder Tablet vor den Zähler hältst – die App erkennt dann automatisch den abgebildeten Wert.

Die meisten lesen ihren Zähler nur einmal im Jahr ab, dann nämlich, wenn die Rechnung kommt. Mit der App kannst du dich regelmäßig daran erinnern lassen und so einen Überblick über deinen Verbrauch zu bekommen. Das hilft beim Sparen von Energie und beim Senken der CO2-Emissionen.

Außerdem bietet die App Energiespar-Checks, eine Branchenbuch-Suche und Klimaschutz-News, ob diese Funktionen allerdings wirklich genutzt werden, ist eher fraglich – der Fokus liegt auf dem einfachen Ablesen und Visualisieren der Zählerstände.

(sb)

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