Paris-Superstar Lionel Messi (r.) im Zweikampf mit Lyons Maxence Caqueret
Paris-Superstar Lionel Messi (r.) im Zweikampf mit Lyons Maxence CaqueretBild: www.imago-images.de / Paris Saint-Germain v Olympique Lyon

Messi-Ärger bei Paris: Mit dieser Entscheidung ist der Superstar nicht zufrieden

20.09.2021, 08:32

Mit großem Theater wechselte Lionel Messi im Sommer vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. Mit Neymar und Kylian Mbappé soll er dort ein Traum-Trio im Angriff bilden. Noch kommt der Sturm allerdings nicht ins Rollen. Dreimal spielte Messi bereits für den neunmaligen französischen Meister, eine Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.

Und jetzt sorgt der Argentinier nach etwas mehr als einem Monat das erste Mal für Unruhe. Was war passiert? Der Linksfuß stand gegen Olympique Lyon am Sonntag-Abend (2:1) in der Startelf, wurde aber in der 76. Minute ausgewechselt. Das sorgte für Unverständnis beim Argentinier. Er schaut verwundert zu Trainer Mauricio Pochettino und verweigerte sogar den Handschlag.

Lionel Messi (M.) schaut seinen Trainer Mauricio Pochettino (rechts im Anzug) verwundert an.
Lionel Messi (M.) schaut seinen Trainer Mauricio Pochettino (rechts im Anzug) verwundert an.Bild: www.imago-images.de / Jose Breton

Nach dem Spiel wurde Pochettino auf der Pressekonferenz auf den Wechsel und seine Beweggründe angesprochen. Der 49-Jährige erklärt: "Jeder weiß, dass wir viele sehr gute Spieler haben. Unser Kader besteht aus 35 Spielern. Am Anfang können nur elf spielen. Die Entscheidungen während des Spiels sind dann zum Wohl der Mannschaft und zum Wohl jedes einzelnen Spielers – daran denken wir Trainer immer. Manchmal bringen die Entscheidungen einen positiven Effekt, manchmal einen negativen und manchmal mögen die Spieler die Entscheidungen und manchmal nicht."

"Die Reaktion war nur, dass ich ihn gefragt habe, wie es ihm geht. Er sagte, dass er keine Probleme habe. Das war das Gespräch an der Seitenlinie."
Paris-Trainer Mauricio Pochettino

Messi selbst äußerte sich nach dem Spiel nicht, allerdings ist es für ihn sicher ungewöhnlich ausgewechselt zu werden. Bei insgesamt 805 Spielen in der Karriere wurde er nur 72-mal ausgewechselt, meistens jedoch zu Beginn seiner Karriere. In den vergangenen vier Jahren wurde er während pro Spielzeit nur je einmal ausgewechselt.

Messi war nicht verletzt

Auf die Frage, wie Messi reagiert habe, als er das Spielfeld verlassen musste, sagte Pochettino: "Die Reaktion war nur, dass ich ihn gefragt habe, wie es ihm geht. Er sagte, dass er keine Probleme habe. Das war das Gespräch an der Seitenlinie."

Messi verließ beim Stand von 1:1 den Platz. Lyon war vorher durch Lucas Paquetá in Führung gegangen, Neymar hatte ausgeglichen. Immerhin: Auf der Bank konnte sich der 34-Jährige über den Siegtreffer durch Mauro Icardi in der Nachspielzeit freuen. In der Liga hat Paris alle fünf Spiele gewonnen, nur in der Champions League ließ man durch das 1:1 bei Brügge in der vergangenen Woche Punkte liegen.

(stu)

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