Die Modefirma ASOS macht einen Fehler – doch bekommt den Shitstorm für etwas anderes

Jeder, der ein bisschen verpeilter durch's Leben geht, kennt das. Du gehst aus dem Haus ... und irgendetwas war da doch noch. Oder? Oooooder? Ach. Egal. Wird schon nicht so wichtig sein.

Zwei Stunden später dann: Schock! Schwerenot! Du stellst fest, dass du statt der Jeans immer noch die Schlafanzug-Hose anhast, aber mei. Dein Umfeld ist es ohnehin nicht anders von dir gewohnt.

So oder so ähnlich dürften sich mehrere Mitarbeiter des Modeherstellers ASOS gefühlt haben, als sie diesen Tweet sahen:

Ja, Mist. Da war noch was. Die Clips, die das Kleid am Model festklemmen und – wie durch Zauberhand natürlich – eine schlankere Taille verleihen sollen, wurden nicht wegretuschiert.

Inzwischen hat die Firma den "Fehler" ausgebessert:

Wirklich zufrieden sind die User damit aber nicht.

Der Grund: Sie sind der Meinung dieses Bild würde ein Problem der Branche deutlich machen. Und zwar, dass die Bilder von Kleidung im Online-Shop irreführend seien. Ein berechtigter Einwand. Wenn schon das Model Clips benötigt, damit das angebotene Kleid richtig passt, wie soll das Kleid dann dem Kunden, der es kauft, passen?

(hd)

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