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Jobcenter, Muellerstrasse, Wedding, Mitte, Berlin, Deutschland *** Jobcenter, Muellerstrasse, Wedding, Mitte, Berlin, Germany

Bild: imago images / Schöning

"Hallo ihr Penner": Hartz-IV-Empfänger beleidigt – die lassen das nicht auf sich sitzen

Eine kleine sarkastische Protestgruppe, bestehend aus zwei Arbeitslosen-Vereinen, hat sich am Montag vor dem Kölner Jobcenter versammelt. Sekt wurde getrunken, außerdem hat es reichlich "Arme Würstchen"-Anspielungen gegeben, wie der Kölner "Express" berichtet. Warum der ganze Trubel?

Reaktion auf zwei Hassbriefe

Der Protest richtete sich gegen zwei Schreiben, die die Arbeitslosen-Vereine zuvor bekommen hatten. "Hallo ihr Penner" lautet die Anrede. Und es geht munter weiter: In den Briefen wurden die Mitglieder der Kölner Arbeitslosen-Vereine unter anderem als "Asis", "Kanaken" und "Arme Würstchen" beschimpft. Beide Briefe wurden mit einem Stempel des Job-Centers Köln geprägt.

Grund für den eher ungewöhnlichen Aufmarsch beim Jobcenter waren nicht nur zwei Hassbriefe, sondern auch die ständigen Sanktionierungen, wie ein Mitglied der Vereine berichtete.

Deswegen wolle man der Center-Leitung einen "goldenen Haufen Scheiße" überreichen. Während der versuchten "Preisübergabe" wurde allerdings die Polizei gerufen. Eine Frau, die sich selbst ironisch "Toni Taugenichts" merkt an:

"Ich denke, da kommt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch auf uns zu“

express

Das Kölner Jobcenter, welches nicht einmal den goldenen Preis annehmen möchte, weist alle Vorwürfe entschieden von sich.

Das Jobcenter schreibt

"Wir sind erschrocken über die Briefe und distanzieren uns klar davon. Das entspricht nicht unserem Denken.“

express

Außerdem merkt Center-Geschäftsführerin Martina Würker an, dass weder die Briefköpfe der Hassbotschaften, noch die Stempel aktuell verwendet werden. Neben der Anzeige wegen Hausfriedensbruch, wird von Würker jetzt auch eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Würker meint:

„Das Schreiben ist so beschämend. Ohne Worte“

express

(joey)

Missbrauchsfall Münster: Hinweise auf zwei weitere mögliche Opfer

Im Missbrauchsfall Münster sind zwei weitere mögliche Opfer bekannt geworden. Zwei Väter hätten Anzeigen erstattet, dass ihre Söhne von in dem Fall bereits Beschuldigten unsittlich berührt worden seien, berichtete ein Sprecher der Polizei Münster am Dienstagmorgen. Die Anzeigen richteten sich nicht gegen den 27 Jahre alten Hauptverdächtigen aus Münster.

Die Kinder seien im gleichen Altersrahmen wie die bisher bekannten drei Opfer – also zwischen fünf und zwölf Jahren. Weitere Einzelheiten …

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