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Asian women bathing and she was bathing and washing hair.she is happy

Flüssigshampoo wird teilweise überdosiert – bei den festen Shampoos kann das eher nicht passieren. Bild: iStockphoto / torwai

Stiftung Warentest lobt feste Shampoos – aber eine Haarseife wirbt irreführend

Feste Shampoos sind umweltfreundlich, sparen Plastik und haben zudem den Vorteil, dass sie im Flugzeug mit ins Handgepäck dürfen. Aber natürlich müssen sie noch etwas anderes können: Die Haare reinigen und pflegen. Wie also waschen feste Shampoos und Haarseifen im Vergleich zu flüssigen Produkten?

Um das herauszufinden, hat die Stiftung Warentest acht Flüssigshampoos mit vier Haarseifen und sechs Shampoostücken in einigen Aspekten wie der Pflege und der Anwendung verglichen – und kommt insgesamt zu einem positiven Ergebnis. Alle flüssigen und sechs feste Produkte erhielten das Gesamturteil "gut". Doch auch dreimal "befriedigend" und sogar einmal nur "ausreichend" vergaben die Tester an feste Shampoos und Haarseifen.

Werbung ist irreführend

Verlierer im Test war die "Haarseife Natur Alle Haartypen" von Savion Manufaktur. Der Grund: Allergene Duftstoffe, wie etwa der von Limonen, wurden nicht deklariert. Stattdessen wirbt das Produkt sogar mit der Aussage "Frei von Duftstoffen", berichtet die Zeitschrift "test".

In Sachen Pflege schauten die Tester sich an, wie gut sich die Haare nach dem Waschen kämmen lassen, ob sie glänzen, geschmeidig und voluminös sind. Hier schneiden flüssige wie feste Shampoos durchweg gut ab. Anders sieht das bei den Haarseifen aus. Feste Shampoos und Haarseife ähneln sich zwar auf den ersten Blick, letztere werden aber mit Lauge verseift.

Waschen mit Haarseife ist umständlicher

Deren hoher pH-Wert verändert das Waschergebnis: Die Haare können aufquellen oder Schaden nehmen, lassen sich schlecht kämmen, oder es bilden sich weißliche Rückstände. Gegen den letzten Punkt hilft nach dem Waschen eine extra Spülung, die Warentester raten hier zu Essigwasser. Aufwändiger ist das Waschen damit aber allemal.

Unabhängig von dem Test der einzelnen Produkte hat sich die Stiftung Warentest die Ökobilanz angeschaut, in die viele verschiedene Faktoren mit einfließen. Hier schlägt grundsätzlich das feste Shampoo das flüssige. Die Produktion verbraucht weniger Energie, die Shampoostücke kommen zudem ohne Konservierungsstoffe aus und werden oft mit weniger Duft- und Farbstoffen versetzt, erläutern die Tester.

Verpackt sind sie zudem meist in Papier oder recycelter Pappe, flüssige Mittel stecken in der Regel in Plastikflaschen. Ein weiterer Pluspunkt der stückigen Shampoos: Sie werden erfahrungsgemäß in den Haarwäschen für den Test eher weniger überdosiert, als es bei flüssigen Produkten der Fall sei.

(ftk/dpa)

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