Tom Brady und Tyrann Mathieu lieferten sich ein Wortgefecht.
Tom Brady und Tyrann Mathieu lieferten sich ein Wortgefecht.
Bild: www.imago-images.de / Douglas R. Clifford

Gegenspieler nach Krawall-Szene im Super Bowl: "Tom Brady sagte Dinge zu mir, die ich nicht wiederholen möchte"

08.02.2021, 14:41

Tom Brady hat seinen siebten Super-Bowl-Sieg in der Tasche. Als er in der Nacht auf Montag gegen die Kansas City Chiefs aufs Feld ging, kam es kurz vor der Halbzeit zu einem Zwischenfall. Der Chiefs-Verteidiger Tyrann Mathieu warf dem 43-Jährigen anscheinend etwas an den Kopf, was fast zu einer Rangelei geführt hätte.

Mathieu zeigte mit erhobenem Zeigefinger in das Gesicht des Buccaneers-Quarterback und rief ihm etwas zu. Brady ließ sich das nicht gefallen.

Der sonst so ruhige Brady war nach diesen Worten außer sich. Er lief Mathieu hinterher und stellte ihn offenbar zur Rede. Er musste von seinen Teamkollegen zurückgehalten werden, so hitzig war die Stimmung.

Tom Brady ist eigentlich dafür bekannt, Nerven aus Stahl zu haben, eine wichtige Eigenschaft für einen Spielmacher wie ihn.

"Ich habe diese Seite von Tom Brady noch nie vorher gesehen"

Was machte Brady also so wütend? Und was sagte Brady daraufhin zu Mathieu? Das ist bisher unklar. Die Schiedsrichter scheinen jedenfalls verstanden haben, welche Beleidigung Mathieu dem Quarterback zugerufen hat. Sie erteilten ihm eine Verwarnung.

Mathieu sagte nach dem Spiel, dass der Zusammenstoß mit Brady sein Spiel nicht beeinflusst hätte und ließ mit seinen Aussagen wiederum seinen Kontrahenten in schlichtem Licht dastehen.

"Tom Brady ist ein großartiger Quarterback. Ich habe diese Seite von Tom Brady noch nie vorher gesehen, um ehrlich zu sein. Aber egal. Kein Kommentar. Es ist vorbei. Ich bin damit fertig", sagte Mathieu nach dem Spiel zum amerikanischen TV-Sender "NCB Sports".

"Er sagte Dinge zu mir, die ich nicht wiederholen möchte"

Auf Twitter kommentierte Mathieu dann jedoch entgegen seines Vorsatzes weiter: "Er verfolgte mich zuerst, aber ich bekam die Flagge, lol. Und natürlich gehen die Medien dann auf mich los", twitterte er.

Weiter schrieb er: "Er sagte Dinge zu mir, die ich nicht wiederholen möchte." Es sei das ultimative Spiel gewesen, "da geht es schon mal hin und her mit den Emotionen". Seine Tweets löschte Mathieu kurze Zeit später.

Der Spitzname von Mathieu ist übrigens "Honigdachs", ein Tier, das allgemein für seine Furchtlosigkeit bekannt ist. Für einen Zoff mit Football-Gigant Brady mit Sicherheit eine wichtige Eigenschaft.

(lfr)

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