WASHINGTON, DC - AUGUST 02: U.S. President Donald Trump talks to journalists before boarding Marine One and departing the White House August 02, 2019 in Washington, DC. Trump is traveling to Bedminster, New Jersey, to spend the weekend at his Trump National Golf Club. (Photo by Chip Somodevilla/Getty Images)

Bild: Getty Images

Nach Massaker: Trump will Todesstrafe für Hassverbrechen – und beschimpft die Medien

US-Präsident Donald Trump hat sich auf Twitter erneut zu den blutigen Angriffen am Wochenende geäußert. Seine Worte dürften die Stimmung weiter aufheizen.

Das müsst ihr zu den Angriffen in den USA wissen:

Die Angriffe in Texas und Ohio hatten die USA am Wochenende innerhalb weniger Stunden erschüttert. In einem Einkaufszentrum in der texanischen Grenzstadt El Paso erschoss ein 21-jähriger Weißer am Samstag 20 Menschen, darunter sieben Mexikaner. Die Behörden stufen den Angriff als "inländischen Terrorismus" ein. Der 21-Jährige soll ein Online-Manifest veröffentlicht haben, in dem von einer "hispanischen Invasion" die Rede ist.

13 Stunden nach dem Angriff in Texas tötete ein 24-Jähriger in Dayton im Bundesstaat Ohio neun Menschen.

Trump hatte in den vergangenen Wochen mit offen rassistischen Attacken gegen demokratische Politiker für Empörung gesorgt und in der Vergangenheit Mexikaner pauschal als "Vergewaltiger" bezeichnet. Nach den Angriffen hielten ihm diese Äußerungen vor Kritiker.

Die Reaktionen auf die Angriffe in den USA:

Am Sonntag beteuerte der Präsident, Hass habe in den USA "keinen Platz". Am Montag (16.00 Uhr MESZ) will Trump sich in einer Rede zu den Attacken äußern.

(ll/dpa/afp)

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