Bild: iStock Unreleased

Warum der WhatsApp-Gründer dir (schon wieder) rät, Facebook zu löschen

18.03.2019, 10:1818.03.2019, 10:40

Er hat es schon wieder getan! Vor ziemlich genau einem Jahr rief der WhatsApp-Gründer Brian Acton via Twitter unter dem Hashtag #deletefacebook dazu auf, Facebook zu löschen.

Nun hat er seinen Appell erneut an die Nutzer gerichtet – bei einem Gastvortrag an der Stanford Universität.

"Wir geben ihnen die Macht. Das ist nicht gut. Wir kaufen ihre Produkte. Wir melden uns bei diesen Seiten an. Löscht Facebook"
Brian Acton

Außerdem sagte er dort, dass es unmöglich sei, eine Plattform wie Facebook zu moderieren. Der Grund: Offene Netzwerke könnten nicht unterscheiden, was Hassreden und gefälschte Nachrichten seien und was nicht.

Doch nicht nur Facebook habe diese Probleme, so der WhatsApp-Gründer weiter. Auch Google und Apple würden mit ähnlichen Problemen kämpfen:

  • Apple könne nicht zwischen guten und schlechten Apps trennen.
  • Google könne nicht zwischen guten und schlechten Webseiten unterscheiden,
Facebook und WhatsApp:
2014 übernahm Facebook den Massanger-Dienst WhatsApp für 19 Milliarden Dollar. Brian Acton war damals noch bei WhatsApp. Knapp drei Jahre später verließ er das Unternehmen wegen wachsender Spannungen.

Der damals größte Streitpunkt war und ist immer noch, dass Facebook Werbung in WhatsApp anzeigen will. Diese gezielt ausgespielten Anzeigen würden aber die Verschlüsselung aushöhlen.

(hd)

So sehen Emojis im Real Life aus

Das steckt hinter dem gruseligen Whatsapp-Account "Momo"

Stell dir vor, du holst dein Smartphone aus der Tasche, öffnest Whatsapp, und hast einen neuen Kontakt in deinem Chatverlauf – ohne, dass du ihn selbst hinzugefügt hast. Und stell dir vor, dieser Kontakt hat nicht nur ein gruseliges Profilbild, sondern schickt dir auch noch kryptische Nachrichten und Horror-Fotos zu. Angeblich soll genau das seit langem weltweit geschehen.

Whatsapp-Accounts mit dem Namen "Momo" und dem Bild eines verzerrten Frauen-Gesichtes sorgen für Unruhe unter den Usern des …

Artikel lesen
Link zum Artikel