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Trump rechnet mit "baldigen" Gesprächen mit dem Iran – doch dort bleibt man skeptisch

Treffen sie sich nun? Oder doch nicht? US-Präsident Donald Trump lässt die Weltgemeinschaft mal wieder im Unklaren.

Nach eigenen Worten rechne er aber mit baldigen Gesprächen mit dem Iran. "Ich habe das Gefühl, dass sie ziemlich bald mit uns sprechen werden", sagte Trump am Dienstag bei einer Veranstaltung in Tampa im Bundesstaat Florida. Er fügte zugleich hinzu: "Und vielleicht nicht, und das ist auch ok."

Trump hatte sich am Montag zu einem Treffen mit dem iranischen Staatschef Hassan Ruhani "ohne Vorbedingungen" bereit erklärt. Dieses könne "jederzeit" erfolgen. US-Außenminister Mike Pompeo relativierte Trumps Angebot jedoch umgehend und nannte mehrere Bedingungen für Gespräche.

Der Iran selbst reagierte mit Skepsis. Vize-Parlamentspräsident Ali Motahari sagte, nach Trumps früheren "verächtlichen Äußerungen" gegenüber dem Iran wäre es eine "Demütigung", Verhandlungen zuzustimmen. Innenminister Abdolresa Rahmani Fasli sagte, die USA seien nach ihrem Ausstieg aus dem internationalen Atomabkommen nicht vertrauenswürdig.

Trumps Gesprächsangebot kam eine Woche, nachdem er und Ruhani sich gegenseitig eindringlich gewarnt hatten.

(pb/afp)

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