15.12.2020, Nordrhein-Westfalen, Bielefeld: Apothekerin Nadine Sallach h

FFP2-Maske auf: In Bayern reichen ab Montag keine Provisorien mehr. Bild: dpa / Friso Gentsch

Bayern beschließt FFP2-Maskenpflicht für Nahverkehr und Einzelhandel

Schluss mit Schal oder selbst genähter Stoffmaske: In Bayern gilt vom kommenden Montag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte, die "normalen Community-Masken" seien in der Corona-Pandemie zum Schutz der anderen. FFP2-Masken schützen auch den Träger selbst. Ziel sei, die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr und im Handel zu verbessern.

"Die Verfügbarkeit im Handel ist ausreichend gewährleistet, also es gibt keine Mangelware FFP2", betonte der Ministerpräsident. Die Masken seien zum Teil sogar "deutlich im Überfluss, zum Teil jedenfalls, vorhanden". Insgesamt sprach Söder angesichts etwas zurückgehender Corona-Zahlen von einer "verhalten positiven Tendenz". "Ein Großteil der Maßnahmen beginnt zu wirken.

"Binnen 24 Stunden habe es in Bayern 1740 Neuinfektionen gegeben – fast 500 weniger als vor einer Woche. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 158,8 liege der Freistaat bundesweit auf Platz sieben. Das sei nur ein Zwischenstand. Noch sei unklar, wie sich die Ferien auswirken. Dies werde man endgültig wohl gegen Ende dieser Woche sehen.

Söder betonte, jedenfalls sei weiterhin Konsequenz und Geduld notwendig. Insbesondere warnte der CSU-Vorsitzende vor einer verstärkten Ausbreitung des Coronavirus durch mutierte Virenformen aus Großbritannien. Er verglich die Maßnahmen gegen die Mutationen mit "einem Wettlauf gegen die Zeit". "Die Mutationen bereiten uns Sorge." Söder wiederholte in diesem Zusammenhang seinen Vorschlag, auch eine begrenzte Impfpflicht für Bedienstete in Alten- und Pflegeheimen zu debattieren.

(andi/dpa)

Themen

Interview

Paartherapeutin erklärt: Das kannst du tun, wenn du deinen Partner nicht mehr anziehend findest

Die Tage vergehen, Routine kommt auf, schöne Momente werden zur Gewohnheit. Für viele Beziehungen ist das ein Scheidepunkt. Der oder die Liebste löst kein Kribbeln mehr aus, es entsteht ein Taubheitsgefühl in der Magengegend. Dabei ist emotional alles gut. Das Problem ist körperlicher Natur. Sex verkommt zur Verpflichtung, fühlt sich wie Arbeit an – oder eine Runde Joggen um den immergleichen Block. Kurzum: der Partner ist nicht mehr anziehend.

Ein Grund, Schluss zu machen, ist das aber nicht. …

Artikel lesen
Link zum Artikel