Leben
Bild

Babyphones wurden von der Bundesnetzagentur am häufigsten als unsicher eingestuft. Bild: Tetra images RF / Jinxy Productions

Babyphones besonders betroffen: Bundesnetzagentur sperrt mehr als 21 Millionen Geräte

Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr mehr als 21 Millionen unsichere Elektronikgeräte aus dem Verkehr gezogen. Jedes dritte davon war ein sogenanntes Babyphone, wie die Aufsichtsbehörde am Dienstag mitteilte. Bei diesen übers Internet vertriebenen Geräten bemängelten die Kontrolleure, dass keine deutschen Bedienungsanleitungen beilagen und die Kennzeichnungen mangelhaft waren. Bei mehr als einer Million Funkfernbedienungen befürchteten die Fachleute die Störung sicherheitsrelevanter Funkdienste durch die Geräte.

Coronabedingt konzentrierten sich die Prüfer der Bundesnetzagentur im vergangenen auf die Kontrolle online verkaufter Produkte. Dabei ermittelten sie mehr als 2100 Angebote, die den europäischen Vorgaben nicht entsprachen. Sie wurden von den Plattformbetreibern gesperrt. Betroffen davon waren 21 Millionen einzelne Geräte. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein kräftiger Anstieg – 2019 ermittelte die Bundesnetzagentur gut 1000 Angebote für rund 3.5 Millionen mangelhafte Produkte.

Online-Händler, die ihre Produkte in millionenfacher Stückzahl anbieten, stehen bereits seit Jahren besonders im Fokus der Ermittler, da sich bei vielen ihrer Produkte Sicherheitslücken auftun. Zu Testkäufen in Läden rückten die Prüfer dagegen im Jahr 2020 seltener aus. Der Zoll meldete im vergangenen Jahr rund 8800 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur. In mehr als 95 Prozent der Fälle erfolgte keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt. Insgesamt waren rund 200 000 Produkte betroffen.

(lau/dpa)

Themen

Edeka macht sich über Impfgegner lustig – Kunden reagieren begeistert

Verschwörungstheorien haben durch die Corona-Krise nochmal einen deutlichen Konjunktur-Aufschwung erfahren. Man kann sich kaum noch retten vor wirren Gerüchten, was oder wer alles angeblich in Wirklichkeit hinter der Pandemie stecken soll. Das greift eine Edeka-Filiale in Bayern ironisch auf – und bringt damit viele Menschen zum Lachen.

So schreibt der Edeka Wollny aus Friedberg nahe München auf Facebook einen Post, der Bezug auf eine der beliebtesten Verschwörungserzählungen nimmt: dass es …

Artikel lesen
Link zum Artikel