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Urlaub: Wie viel Trinkgeld gibt man im Ausland? Diese Regeln gelten

Im Ausland solltest du aufpassen, wann und wie viel Trinkgeld du gibst.
Im Ausland solltest du aufpassen, wann und wie viel Trinkgeld du gibst. Bild: pexels / Anna Tarazevich
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Trinkgeld im Urlaub: Diese Regeln gelten in anderen Ländern

16.05.2024, 15:13
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Urlaub bedeutet für viele neben Reisen, Sonnenbaden und Entspannung vor allem auch ausgiebige Restaurant-Besuche. Nationalgerichte wie die spanische Paella, die Miso-Suppe in Japan oder auch der amerikanische Burger schmecken vor Ort einfach irgendwie anders.

Anders sind aber in den meisten Ländern auch die Regeln bezüglich kultureller Bräuche. Häufig stellt sich daher am Ende des gemütlichen Restaurant-Besuchs auch die Frage, wie viel Trinkgeld im jeweiligen Land eigentlich angemessen ist. Hier findest du einen Überblick, was du beim Reisen beachten solltest, wenn du dich für guten Service bedanken möchtest.

Trinkgeld im Ausland: Hinweis auf der Rechnung hilft

Zunächst einmal zu den Grundlagen: In Deutschland gehört Trinkgeld in der Gastronomie zum guten Ton.

Als Faustregel gilt hier, einen Anteil von etwa zehn Prozent vom Gesamtbetrag zusätzlich zu geben. In manchen Restaurants ist dieser mittlerweile aber auch schon in der Rechnung enthalten.

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Im deutschen Biergarten ist Trinkgeld durchaus üblich. Bild: imago images / Wolfgang Maria Weber

Ähnlich sieht es bei einem der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen aus: In Spanien gilt ebenfalls ein Trinkgeld von fünf bis zehn Prozent als angemessen, hier erheben es deutlich mehr Restaurants bereits mit der Rechnung selbst.

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Frankreich hält einen solchen Service-Betrag fast immer direkt auf der Rechnung fest. Siehst du den Hinweis "service compris", musst du dir keine Gedanken mehr machen, es sind bereits 15 Prozent der Gesamtsumme als Trinkgeld obendrauf gerechnet.

In Italien wird das Ganze mit der Notiz "servizio incluso" deklariert. Dies ist aber meist nur in Restaurants üblich, in Bars wird Trinkgeld nicht erwartet.

Türkei und Griechenland mit heftigen Unterschieden beim Trinkgeld

Anders sieht es im beliebten Urlaubsland Türkei aus: Hier gilt es im gastronomischen Bereich als äußerst unhöflich, kein Servicegeld zu hinterlassen. Auch für andere Dienstleistungen im Urlaub wie Housekeeping und bei geführten Touren solltest du ein bisschen Kleingeld an die Mitarbeitenden geben.

Im Nachbarland Griechenland hingegen gibt es eine deutlich weniger starke Trinkgeld-Kultur, und ein fehlender Extra-Betrag wird nicht als Beleidigung angesehen. Lediglich auf den griechischen Inseln hat sich die Höflichkeitsformel durch den starken Tourismus mittlerweile auch integriert.

Wenn dir der Service gut gefallen hat, kannst du entsprechend auch einen kleinen Betrag an die Mitarbeitenden zahlen.

Kellnerinnen und Kellner freuen sich oft über Trinkgeld.
Kellnerinnen und Kellner freuen sich oft über Trinkgeld. Bild: pexels / Andrea Piacquadio

In den USA sind diese übrigens dringend auf dein Trinkgeld angewiesen. Ein Mindestwert von 15 Prozent ist hier üblich, bei gutem Service darf gerne auch mal 25 Prozent der Gesamtsumme auf dem Tisch liegen bleiben.

Trinkgeld in Asien: Vorsicht Fettnäpfchen

Im asiatischen Raum war Trinkgeld bis zum Anstieg des touristischen Bereichs in den vergangenen Jahren eigentlich ein absolutes No-Go. Bis heute werden Tourist:innen häufig komisch beäugt, wenn sie mit der Rechnung Kleingeld hinterlassen. Wichtig ist in jedem Fall, dies diskret zu tun.

Vor allem in Thailand hat sich diese Sitte zuletzt aber stark gewandelt. Hier ist ein Zusatz von etwa zehn Prozent mittlerweile durchaus Standard.

Als Grundregel kannst du dir merken, dass ein diskretes Trinkgeld wohl von den wenigsten Mitarbeitenden in der Gastronomie abgelehnt wird.

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