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Er rettete einer Katze das Leben und verlor deswegen fast seinen Job

Keine Ahnung, wie Katze Momma dorthin gekommen ist. Aber da saß sie nun. Auf einer Straßenlaterne. In Port Richmond, in den USA. Und zwar zwölf Stunden lang.

Das arme Tier kam alleine nicht mehr herunter. Ihre Besitzer konnten ihr auch nicht helfen. Sie riefen die Feuerwehr und die Tierrettung. Doch keiner kam zu Hilfe.

Da hatten sie das Glück, Maurice German zu treffen. German ist Mitarbeiter des Telekommunikationsanbieters Verizon. Mit seinem Kran konnte er zu Momma hochfahren, und die Vierbeinerin aus seiner misslichen Lage befreien.

Hier die Rettung:

Ende gut, alles gut? Leider nicht.

Denn Verizon, Germans Arbeitgeber, war über die Zweckentfremdung der Arbeitsgeräte alles andere als entzückt. Er wurde für drei Wochen von seinem Job freigestellt. Denn der Kran war nicht für die Gegend vorgesehen, in der German ihn eingesetzt hatte.

"Auch wenn seine Motivation bewundernswert war, hat er sein Leben und das anderer Menschen einem Risiko ausgesetzt."

Rich Young, Verizon-Sprecher

Auf der Plattform gofundme wurde mittlerweile eine Kampagne für German eingerichtet. Mehr als 3000 US-Dollar sind bereits zusammengekommen. Der Betrag soll German helfen, die drei Wochen ohne Gehalt zu überbrücken.

Gerechte Strafe oder total überzogen: Was meint ihr?

Tolle Fotos von Dackeln

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Tolle Fotos von Dackeln
quelle: dpa / carsten rehder
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Fasten muss nicht kein Alkohol und keine Kippen bedeuten

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