Bild: iStockphoto/twitter screenshot/montage watson

Bahnhof in Kiel nach Bombendrohung wieder frei

20.06.2019, 20:4920.06.2019, 23:17

Der Kieler Hauptbahnhof ist am Donnerstagabend nach einer Bombendrohung für mehrere Stunden gesperrt worden. Der Bahnhof sei geräumt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Zugverkehr wurde eingestellt. Gegen 19.50 Uhr habe ein Mann am Telefon gedroht, dass eine Bombe explodieren soll. Daraufhin wurde der Bahnhof gesperrt. Zahlreiche Züge endeten vorzeitig und starteten an umliegenden Bahnhöfen, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Nach rund zweieinhalb Stunden wurde der Bahnhof wieder freigegeben. Die Durchsuchungen des Gebäudes und mehrerer Züge hätten kein Ergebnis gebracht, sagte der Bundespolizei-Sprecher. Auch der Zugverkehr lief wieder an.

Zu möglichen Hintergründen, dem Anrufer selbst oder einem Motiv konnte die Bundespolizei zunächst keine Angaben machen. Auch gegen andere Bahnhöfe in Schleswig-Holstein hatte es in den vergangenen Monaten Bombendrohungen gegeben. Ob es einen Zusammenhang gab, war aber unklar.

(aj/afp)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Supermarkt: Lieferstopp – mehrere Produkte bei Rewe bald nicht mehr erhältlich

Preisverhandlungen hier, Preisverhandlungen da. Die Inflation sorgt für erbitterte Streitigkeiten zwischen Händlern und Produzenten. Alles wird teurer: Rohstoffe, Energiepreise, Logistik. Hersteller wollen als Konsequenz für die gestiegenen Produktionskosten mehr Geld. Der Lebensmitteleinzelhandel hingegen hat großes Interesse daran, die Preise für die Kundschaft so niedrig wie möglich zu halten. Während sie vor allem damit drohen, Produkte aus dem Sortiment zu nehmen, machen Produzenten anders Druck. Nun befindet sich der US-Konzern Mars schon mit zwei deutschen Supermärkten im Clinch.

Zur Story