Leben
Bild

Bild: Getty Images

#10yearchallenge war gestern: Hollywood-Stars rufen Filmbosse zur #4percentchallenge auf

Gerade erst haben alle die #10yearchallenge verstanden und schon kursiert wieder ein neuer Hashtag auf Instagram & Co. Und der hat es in sich. Schauspielerin Tessa Thompson fordert Hollywood dazu auf, mit mehr Regisseurinnen zusammenzuarbeiten.

Die Zahl ist erschreckend: Nur 4 Prozent der Top-100-Filmstudios des letzten Jahrzehnts wurden von Frauen geleitet. Die Initiative "Time's Up" nimmt sich zur Pflicht das zu ändern.

Tessa Thompson sagt bei der Verkündung: 

"Ich verpflichte mich in den nächsten 18 Monaten mit einer weiblichen Regisseurin zu arbeiten."

Bereits viele Hollywood-Stars haben ihren Support unter dem Hashtag #4percentchallenge zugesagt. Eva Longoria geht sogar noch einen Schritt weiter. In ihrem Post hat sie die größten Filmstudios der Welt markiert und zur Teilnahme an der Challenge aufgerufen. Darunter Netflix, Sony Pictures, 20th Century Fox, Disney, Universal Pictures oder Amazon Studios.

Diese Film-Größen sind auch mit dabei:

Reese Witherspoon:

Jordan Peele:

Rosie Perez:

Die "Time's Up"-Bewegung macht auf Missstände in der Filmbranche aufmerksam. Vor rund einem Jahr wurde sie von 300 Hollywood-Stars wie Emma Stone, Meryl Streep und Gwyneth Paltrow gegründet. Besonders die sexuellen Übergriffe und die schlechte Bezahlung bei Frauen wird von vielen Filmschaffenden angeprangert.

(ig)

Top 10 der Bestverdienerinnen

100 Jahre Frauenwahlrecht

abspielen

Video: watson/katharina kücke

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Meinung

Kinder im Dauerstress: Warum die Kindheit mit dem Kita-Besuch aufhört

Ilona Böhnke ist Erzieherin in Dortmund. In ihrer 40-jährigen Laufbahn hat sie eine wichtige Beobachtung gemacht: Kinder verbringen immer mehr Zeit in Kitas, deren Alltag ist durchgetaktet. Dass Spielen nach Stundenplan und das ständige Zusammensein in der Gruppe auch Arbeit für die Kinder bedeutet, wissen viele Erwachsene nicht. Böhnke warnt nun vor möglichen Folgen.

Morgens Mathe, dann Bildungsbereich Natur bis mittags. Nach der Mittagspause Entspannung, vielleicht noch eine Runde Malen oder Singkreis und dann noch Turnen, bis es wieder nach Hause geht.

Was auf den ersten Blick wie der Alltag von mindestens einem Grundschüler wirkt, ist tatsächlich ein ganz normaler Tag für ein Klein- oder Vorschulkind in der Kita. Zeit für freies Spielen? Bleibt da eigentlich gar nicht.

Viele der Probleme, die in deutschen Kitas vorherrschen, sind zwar immer noch nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel