Leben
Courier van full of parcels and boxes

Bergeweise Pakete bekam ein Ehepaar aus NRW zugeschickt – ohne sie je bestellt zu haben. (Symbolbild) bild: getty images / alistair berg

Ehepaar mit Ebay-Paketen aus China überflutet – das steckt dahinter

Stell dir vor, du bekommst jeden Tag einfach so Pakete von Ebay zugesendet. Klingt doch gut, oder?

Einem Ehepaar aus Emmerich am Rhein (Nordrhein-Westfalen) ist genau das passiert – und es wurde ein Albtraum. Jeden Tag erhalten sie bis zu 40 Pakete, die sie aber nicht bestellt hatten. Im Interview mit RTL erklären sie, dass sie sich nicht mal mehr trauen in den Urlaub zu fahren, aus Angst, auf sie könnte bei ihrer Rückkehr ein Berg von neuen Paketen warten.

Als das Ehepaar schließlich die Annahme der Sendungen verweigerte, hätten die beiden noch mehr Ärger bekommen. Einige Kunden hätten angerufen, und sich wütend darüber beschwert, dass sie ihre Retouren zurückgeschickt bekamen, berichtete das Paar dem Sender.

RTL nahm sich der Geschichte an und klärte auf, was hinter der Paketflut steckte.

Ebay spricht von einem Versehen

Es war wohl ein Versehen, dass die Adresse des Ehepaars als Lieferadresse für Retouren angegeben war. Ein Ebay-Händler hatte die Adresse eingetragen. Der Fehler soll inzwischen behoben sein.

Im Fall des Ehepaars aus Emmerich am Rhein war offenbar auch das Coronavirus schuld. Der Händler war laut Ebay bereits vor Wochen über den Fehler informiert worden, hatte ihn aber nicht gleich beheben können. Wegen des Coronavirus war die Neujahrsfeier in China verlängert worden.

Mittlerweile hat der Händler aber die Adresse gelöscht und der Spuk sollte somit ein Ende haben.

(vdv)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die neue Seidenstraße: Mit diesen 9 Großprojekten will China die Welt an sich binden

Auf dem "Seidenstraßen"-Gipfel in Peking sind Vertreter aus 100 Ländern angereist. Es geht um den Ausbau von Handelswegen in der Welt. Vereinbarungen über 64 Milliarden US-Dollar sollen bereits unterzeichnet worden sein. Ein Überblick zu den verschiedenen Großprojekten auf vier Kontinenten.

China finanziert im Rahmen der Initiative "Neue Seidenstraße" (Belt and Road) Großprojekte im Transportbereich in Asien, Europa, Afrika und bald wohl auch Lateinamerika. Eine offizielle Liste aller Projekte gibt es nicht, es sind aber vor allem Häfen, Bahn- und Straßenverbindungen sowie Pipelines, die von China Geld bekommen – und dann von chinesischen Firmen gebaut werden.

Hauptgeldquellen sind der Seidenstraßenfonds (New Silk Road Fund) und die Asiatische Infrastrukturinvestitionsbank (AIIB). …

Artikel lesen
Link zum Artikel