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Auch zu Hause lässt sich produktiv arbeiten. Bild: Getty Images/iStockphoto / Deagreez

Homeoffice in Coronazeiten: 5 Tipps für Produktivität

Etliche Büros stehen leer und die Bahnen sind zu Stoßzeiten nicht proppenvoll – viele Arbeitgeber weichen wegen des Coronavirus gerade auf das Homeoffice daheim aus.

Für klassische Büroarbeiter, die zu Hause keinen Schreibtisch eingerichtet haben, heißt das: Den kleinen Couchtisch bis aufs Äußerste belasten, den Küchentisch belagern und das heimische Wohnzimmer kaum noch verlassen.

Homeoffice in Zeiten von Corona

Mit dem Arbeiten daheim könnten einige Arbeitnehmer vor neue Probleme gestellt werden: Haustiere, die auf den Schoß springen wollen, die nasse Wäsche, die aufgehängt werden muss, oder die Unsicherheit, etwas zu verpassen oder zu übersehen.

"Die Kontrolle zu verlieren ist normal, das haben alle", sagt Teresa Bauer, Homeoffice-Experte im "Spiegel"-Interview. Kommunikation sei da ganz wichtig. In einem Team könne man schließlich nicht mehr sehen, woran der andere gerade arbeitet.

Wenn ihr auch gerade im Homeoffice arbeitet, haben wir hier fünf Tipps, mit denen ihr gut von zu Hause arbeiten könnt.

Feste Arbeitszeiten beibehalten

Gemütlich ausschlafen, in Ruhe Kaffee trinken und dann irgendwann anfangen zu arbeiten? Keine gute Idee. Wichtig ist, dass du auch hier deine festen Arbeitszeiten beibehältst. Sonst ist es ganz schnell Mittag und du hast noch nicht richtig angefangen zu arbeiten.

Das Gleiche gilt aber auch für den Abend. Wenn nicht dringend der Zug erwischt werden muss, läuft man Gefahr, kein Ende zu finden. Das Festsetzen eines fixen Feierabends fördert zudem die Produktivität.

Mit Bewegung in den Tag starten

Vom Bett übers Zähneputzen direkt an den Schreibtisch. Das klingt verlockend, solltest du aber vermeiden. Obwohl der Arbeitsweg für Pendler manchmal mühsam ist, hilft er, wach zu werden. Das Tageslicht und die frische Luft tragen dazu bei, dass du munter wirst und in Fahrt kommst. Am besten gehst du auch im Homeoffice kurz raus und drehst eine Runde um den Block. An die frische Luft zu gehen – das raten auch nach wie vor Experten in der Coronakrise. Die Rückkehr an den Schreibtisch signalisiert einen klaren Start in den Arbeitstag.

Weg mit den Trainerhosen

Das Ritual der meisten nach einem Arbeitstag ist wohl das Anziehen einer Jogginghose. Wer ist schon mit Jeans oder Blazer gern zu Hause? Das ist doch ungemütlich. Deshalb wäre es auch komisch, mit der "normalen" Kleidung im Homeoffice zu arbeiten, oder?

Jedoch herrscht da Uneinigkeit. Während ich mir erst nach Arbeitsschluss meine Jogger anziehen würde, auch wenn ich dann wieder aufs Sofa gehe, würde Kollege Martin auch zu Hause oder manchmal eben auch im Büro eine Jogginghose anziehen.

Arbeitsplatz so gut es geht einstellen

Nicht alle haben zu Hause ein eigenes Büro oder einen richtigen Schreibtisch. Trotzdem sollte der Arbeitsort so gut wie möglich eingerichtet werden. Als Erstes gilt: Alles, was ablenken könnte, wegräumen. Die (unbezahlten) Rechnungen auf dem Esstisch, der Kabelsalat auf dem Schreibtisch, die Wäsche am Boden: weg damit. Denn wer Ordnung um sich hat, hat sie auch im Kopf. Musst du während der Homeoffice-Zeit auf einen Küchen- oder Esstisch ausweichen, solltest du folgende Dinge beachten:

Pausen einlegen

Natürlich sind Pausen auch im Homeoffice wichtig. Diese werden aber schnell vergessen, wenn der Talk an der Kaffeemaschine wegfällt oder die Mittagspause mit den Kollegen. Und weil es dein Kollege nicht machen kann: Lüften nicht vergessen.

Gut ist jedoch, dass du die Pause auch dazu nutzen kannst, um mal eben die Spülmaschine auszuräumen.

(lin)

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