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Tinder: Frau bittet Männer um Penis-Bilder – und kreiert daraus Kunst

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Bild: Getty Images/iStockphoto/instagram/watson-montage
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Studentin bittet auf Tinder um Dick-Pics – und macht Kunst daraus

09.07.2019, 10:18
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Für Frauen ist es erschreckende Normalität: Ungefragt Bilder von männlichen Geschlechtsteilen aka Dick-Pics zugeschickt zu bekommen.

Im Fall von Francesca Harris liegen die Dinge anders. Die britische Kunststudentin erhielt laut eigenen Aussagen kürzlich mehr als 300 Fotos von Penissen über Tinder. Allerdings hatte sie darum gebeten.

Die Lawine an Lümmeln war Teil eines Projekts von Francesca, wie sie der britischen Boulevardzeitung "Metro" erklärte. Der Name des Projekts lautete "Der moderne Mann".

Die Dick-Pics seien "so auffällig in der Welt des modernen Datings", sagt Francesca der "Metro". "Ich kann mich nicht an eine Zeit erinnern, in der mir die Leute diese Art von Bildern nicht geschickt haben."

Wie kommt man an 300 Penis-Pics? Wie wohl...

Um Material für ihr Projekt zu beschaffen, meldete sich die 21-Jährige Studentin bei Tinder an, schrieb in ihrer Bio, sie suche nach Penis-Fotos für ihr Kunstprojekt und matchte laut der "Metro" 600 Männer.

Dann kam die Dick-Pic-Flut.

"Es gab einige wenige, die professionelle Aufnahmen schickten, und einer von ihnen machte sich sogar die Mühe, mir 25 zu schicken", sagt Francesca der "Metro." "Ich musste die Benachrichtigungen abstellen, da sich mein Handy immer wieder aufhängte."

Warum tat sich die Studentin das an?

Francesca dazu:

"Ich möchte, dass die Menschen darüber nachdenken und verstehen, warum sie sich beim Anblick männlicher Genitalien so unwohl fühlen. Wenn Männer es sich zweimal überlegen könnten, unaufgefordert Penisbilder zu schicken, wäre das toll."
quelle: "metro"

Denn auch die Kunststudentin betont, dass sie die Vorstellung absolut verabscheue, ungefragt Bilder von den Genitalien fremder Menschen bekomme.

Es handelt sich dabei um sexuelle Belästigung, sollte eine Seite nicht ihr Einverständnis dafür gegeben haben.

Wie sieht das Penis-Kunstwerk nun aus?

Francesca nutzte die eingeschickten Fotos, um die Penisse der Teilnehmer ihres Projekts abzuzeichnen. Das Bild wurde im Rahmen einer Ausstellung der "University of Northampton's" gezeigt.

Männer hätten sich meist eher unwohl vor dem Kunstwerk gefühlt, berichtet Francesca der "Metro". Es gab aber auch andere Reaktionen, wie die Studentin auf ihrem Instagram-Account zeigte:

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(ll)

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Dass manchmal unerwünschte Dinge in der Waschmaschine landen, ist keine Seltenheit. Wahrscheinlich hat jeder schon mindestens einmal ein Papiertaschentuch mit in die Wäschetrommel gesteckt – und damit die Wäsche mit zahlreichen weißen Papier-Fusseln belegt. Diese dann wieder davon zu befreien, kann eine lästige Herausforderung werden.

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